EOS vereinfacht Arbeitsschritte im 3D-Druck

EOS zeigt auf der Formnext mit »EOS Shared Modules« eine serienreife Lösung, mit der Anwender sämtliche Rüst-, Auspack-, Förder- und Siebtätigkeiten parallel zum AM-Bauprozess durchführen können.

18. November 2019
EOS vereinfacht Arbeitsschritte im 3D-Druck
EOS Shared Modules Automated. (Bild: EOS)

Die EOS Shared Modules Komponenten werden nicht im Verbund sondern einzeln aufgestellt und stehen so mehreren 3D-Drucksystemen zur Verfügung. Durch die Leitstand-Software EOS-Connect Control-Center behalten Anwender dabei alle wichtigen Produktionskennzahlen im Blick, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des Bauteils durch einen digitalen Zwilling ist gegeben. Im Ergebnis, so der Anbieter, ist der Effizienzgewinn insbesondere in der Serienfertigung signifikant: Mit EOS Shared Modules wird die Maschinenverfügbarkeit maximiert, die Produktivität gesteigert und damit verbunden die Teilekosten reduziert. Die Verfügbarkeit von EOS Shared Modules ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant.

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Als weitere Besonderheit im Bereich des industriellen 3D-Drucks zeigt EOS eine Reihe neuer Werkstoffe. Dazu gehört der Werkzeugstahl EOS Tool-Steel H13, der nach eigenen Angaben als einziger H13 Werkzeugstahl für die additive Fertigung robuster Werkzeugeinsätze geeignet ist. Daneben präsentiert EOS verschiedene Kupfermaterialien bzw. -legierungen, die dank unterschiedlicher Leitfähigkeit breite Einsatzmöglichkeiten unter anderem im Elektronikbereich bieten.

Formnext, Halle 11.1, Stand D31