Erkennen, woher der Wind weht

Windwarnanlagen zur Windgeschwindigkeits- und Windrichtungserfassung

17. Januar 2010

Windwarnanlagen des Mess- und Sensortechnikspezialisten FSG, die aus einem Anemometer, einer Windfahne und einem Anzeigegerät mit setzbarem Grenzwertkontakt bestehen, eignen sich für die Ermittlung von Windgeschwindigkeiten bis maximal 50 m/s. Die Windstärke kann wahlweise mittels eines magnetischen oder optoelektronischen Messsystems bzw. eines Tachogenerators gemessen werden; zusätzlich stehen zwei Anemometer-Bauformen für den Anbau an Auslegern von Mobilkranen bzw. für die Sockel- oder Standrohrmontage zur Verfügung. Durch ihren gekapselten Aufbau eignen sich alle Ausführungen selbst für schwierigste Umweltbedingungen – eine optionale, thermostatgeregelte Heizung ermöglicht den Einsatz bei Temperaturen bis -50 °C. Zusätzlich sind auch gasexplosionsgeschützte Modelle bzw. Ausführungen mit hochwertigen Oberflächen erhältlich. Zur Signalausgabe stehen den Kunden verschiedene digitale und analoge Ausgänge zur Verfügung.

Das Anzeigegerät enthält eine elektronische LED-Kreisbandanzeige mit einem von außen einstellbaren Max-Grenzwertkontakt. Das Überschreiten des Maximalwerts wird durch Umschalten des potenzialfreien Kontakts signalisiert. Optional ist auch ein Schaltgerät verfügbar, in das maximal vier Grenzwertmelder mit einstellbaren Schaltpunkten integriert werden können.

Windwarnanlagen kommen beispielsweise in Windkraftanlagen zum Einsatz – sie werden an Windradgondeln installiert und dienen dort zur Erfassung der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit. Den dabei auftretenden Vibrationen und Umwelteinflüssen halten sie problemlos stand. Weitere Einsatzgebiete sind beispielsweise die Vermeidung von Windschäden in Solarparks, die Sicherung und Kontrolle von Kran- und Baggeranlagen, Skilifte und Seilbahnen sowie Wetterstationen.