Es läuft rund

Das Softwarehaus Cenit hat sich im Geschäftsjahr 2015 erfreulich entwickelt. Vor allem die Rentabilität machte einen Schritt vorwärts. Den Aktionären winkt deswegen eine höhere Dividende.

06. April 2016

Die erfreulichste Umsatzentwicklung konnte Cenit im vergangenen Geschäftsjahr 2015 bei eigener Software verzeichnen mit 15,9 Mio. Euro (+25,3 %). Leicht rückläufig waren die Umsätze mit Beratung und Service (50,8 Mio. Euro, - 5,7 %) und Fremdsoftware (54,4 %, -3,3 %). Insgesamt ging der Umsatz leicht zurück auf 121,5 Mio. Euro (-1,6 %). Die Gewinnsituation entwickelte sich hingegen deutlich positiv mit einer Steigerung des EBITs auf 10,6 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie beträgt damit 0,87 Euro (+ 14,5 %).

Für eine solide finanzielle Situation spricht weiterhin, dass das Unternehmen keine Bankverbindlichkeiten hat und mit 39,8 Mio. Euro eine Eigenkapitalquote von 59,6 % aufweist. Der Bestand an Bankguthaben und liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag 33,9 Mio. Euro. Der operative Cashflow erreichte 9,5 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr plant der Cenit-Konzern ein Umsatzwachstum von bis zu 5 % und einen Anstieg beim Ergebnis (EBIT) im hohen einstelligen Bereich.

Zum Jahresende waren bei Cenit 628 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen bildet zurzeit 43 junge Menschen in verschiedenen Berufen aus. Unter den Auszubildenden befinden sich Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) im Bereich Informatik und Wirtschaft sowie Auszubildende im Bereich der Informationstechnik.