Es wird kompatibler

Autodesk und Siemens PLM kündigen zukünftige verstärkte Kompatibilität von Applikationen an und im Zuge der Zusammenarbeit Toolkits austauschen.

18. März 2016

Autodesk und Siemens PLM Software wollen zukünftig ihre Software verstärkt miteinander kompatibel machen. Durch den Austausch von Toolkits wollen die Unternehmen sich gegenseitig in die Lage versetzen, ihre Anwendungen interoperabel zu machen. Laut Ankündigung soll das die Kosten reduzieren, die gewöhnlich mit Multi-CAD-Umgebungen verbunden sind.

"Interoperabilität ist eine große Herausforderung für Kunden in der Fertigungsindustrie, und Autodesk hat lange daran gearbeitet, über unsere Plattformen hinweg eine zunehmend offene Umgebung zu schaffen", sagt Lisa Campbell, Vizepräsident für Manufacturing Strategy und Marketing bei Autodesk. "Wir wissen, dass unsere Kunden einen Mix von Produkten in ihren Workflows verwenden. Ihnen die Flexibilität zu bieten, die sie benötigen, um ihre Arbeit zu erledigen, ist unsere höchste Priorität."

"Inkompatibilität zwischen verschiedenen CAD-Systemen war ein ständiges Problem, das Herstellern weltweit zu schaffen gemacht hat, und das Produkte von Autos und Flugzeugen bis Smartphones und Golfschläger verteuert," sagt Dr. Stefan Jockusch, Vizepräsident für Strategie bei Siemens PLM Software. "Siemens war immer an vorderster Front dabei, diese Inkompatibilitätsprobleme zu lösen, durch ein großes Angebot an offener Software, die die Interoperabilität spürbar verbessert. Diese Partnerschaft ist ein anderer positiver und wichtiger Schritt in unseren Anstrengungen, Offenheit und Interoperabilität zu propagieren. Wir wollen helfen, die Kosten in der globalen Fertigungsindustrie zu senken, indem wir die Zusammenarbeit in den erweiterten Unternehmen erleichtern."