EtherCAT Box für universellen Einsatz

Engineering vereinfacht – Ersatzteilhaltung reduziert

18. November 2009

Mit der EtherCAT Box EP2338 erweitert Beckhoff sein IP-67-I/O-System um eine 8-Kanal-Digital-Variante. Die Kanäle lassen sich wahlweise als Ein- oder Ausgänge nutzen, was den universellen Einsatz der kompakten EtherCAT Box erlaubt. Da sich bei der Maschinenverdrahtung Ein- und Ausgänge beliebig anschließen lassen, vereinfachen sich Engineering und Ersatzteilhaltung für den Anwender erheblich.

Die EtherCAT Box EP2338 verfügt über acht frei wählbare digitale Ein- oder Ausgänge auf einem Gerät. Die Eingänge haben eine Filterkonstante von 10 μs. Die Ausgänge verarbeiten Lastströme bis 0,5 A, sind kurzschlussfest und verpolungsgeschützt. Bei der Nutzung eines Kanals als Ausgang wird der Eingang parallel mit zurückgelesen und dient zusätzlich als Kurzschlussdiagnose.

Vorkonfektionierte Kabel erleichtern die EtherCAT- und Signalverdrahtung und helfen, Verdrahtungsfehler weitestgehend zu vermeiden, sodass die Inbetriebnahmezeiten optimiert werden. Neben den vorkonfektionierten EtherCAT-, Power- und Sensorleitungen stehen auch feldkonfektionierbare Stecker und Kabel für maximale Flexibilität zur Verfügung. Der Anschluss der Signale erfolgt wahlweise über schraubbare M8- (EP2338-0001) oder M12-Steckverbinder (EP2338-0002).

Die EtherCAT Box, mit direktem EtherCAT-Interface, erweitert das Beckhoff-I/O-System in Schutzart IP 67. Bei den kompakten Modulen, mit Abmessungen von nur 126 x 30 x 26,5 mm (H x B x T), bleibt die hohe EtherCAT-Performance mit 100 MBit/s bis in jede IP-67-Box erhalten. Das

EtherCAT-Box-System eignet sich somit besonders für Anwendungsfälle mit beengten Platzverhältnissen oder wenn auf einen Schaltschrank verzichtet werden soll, wie bei Handlings- und Montagebaugruppen, in der Halbleiterfertigung und bei Verpackungsmaschinen. Die geringe Masse des EtherCAT-Moduls begünstigt aber auch Applikationen, bei denen die I/O-Schnittstelle bewegt wird, wie an einem Roboterarm.