Ethernetverbindung über Standleitung

Industrieller Ethernet Leased-Line Router ZR-100 von Westermo

30. August 2007

Ethernet hat sich als Standard-Netzwerk in vielen Bereichen der Fertigungs-, Prozess- und Utilityautomation etabliert. Wenn weit verzweigte Anlagen vorhanden sind, müssen diese auch in das Netzwerk integriert werden können. Dafür bietet der industrielle Ethernet Leased-Line Router ZR-100 von Westermo Data Communications die Voraussetzungen. Dieser kompakte Ethernet Router kann in eine Netzwerkstruktur mit zwei verschiedenen Kommunikationsarten eingebunden werden und deckt somit alle Anforderungen im Bereich der Netzwerk-Kopplung ab: Im transparenten Modus lassen sich außenliegende Stationen innerhalb eines Subnetzes transparent einbinden. Im Routing-Mode werden unterschiedliche Subnetze miteinander verbunden. „Der Ethernet-Router wurde speziell für Punkt-zu-Punkt-Ethernet-Verbindungen über private oder öffentliche Standleitungen entwickelt und ermöglicht eine robuste und stabile Datenübertragung“, erläutert Stefan Körte, Geschäftsführer von Westermo in Waghäusel. Die Standleitungsverbindung wird permanent überwacht; der integrierte Framepuffer sorgt für eine hohe Betriebsstabilität. Auch große IP-Frames werden problemlos verarbeitet. Das Modul lässt sich einfach in jeden Schaltschrank integrieren: Dafür sorgen die kompakten Abmessungen, die DC-24-V-Versorgung und die einfache Montage auf DIN-Hutschienen. Eine RS-232-Schnittstelle dient zur Verbindung mit unterschiedlichen Standleitungs- Modems. „Unser ZR-100 kann in Verbindung mit dem Wahl- und Standleistungsmodem TD-35 aus unserem Hause Modemstrecken von bis zu 25 km über vorhandene Kupferleitungen überbrücken und bindet so externe Ethernet-Stationen an ein zentrales Netzwerk an“, beschreibt S. Körte einen Anwendungsfall. Der Router lässt sich komfortabel und einfach über eine Web-Oberfläche konfigurieren.