EU-Richtlinie

Der Hightech-Kunststoff Lauramid von Handtmann erhält ein neues Werkstoffkurzzeichen. Das bisher nach DIN "PA 12G" bezeichnete Gusspolyamid heißt gemäß aktueller EU DIN EN 15860 nun "PA 12C".

31. Mai 2012

Das Hochleistungs-Polyamid Lauramid spielt seine Vorteile gegenüber einfacheren, zum Beispiel spritzgegossenen Kunststoffen, unter anderem durch seine spezielle Herstellungsart aus. Lauramid wird drucklos in Formen gegossen und polymerisiert dort aus. Dadurch entstehen spannungsarme und insofern extrem maßhalte Halbzeuge und Fertigbauteile. Weiterer Vorteile des Gusses: In Lauramid-Bauteile können Metallteile wie beispielsweise Naben bereits bei der Herstellung unlösbar eingegossen und Bauteile endkonturnah hergestellt werden. Beides spart weitere Bearbeitungskosten.

"Diese neue EU-Benennung ist für uns als weltweit tätige Anbieter letztlich vorteilhaft", kommentiert Wolfgang Nägele, Vertriebsleiter von Handtmann Elteka die Änderung, " 'cast' versteht man international leichter als das ehemalige deutsche G für 'Guss' ".