Farbsensoren von Contrinex

Besser als das menschliche Auge

11. Juni 2009

Mit den neuen Farbsensoren hat der Schweizer Sensorenspezialist Contrinex eine Geräteserie entwickelt, die in der Industrie sowohl zur optischen Kontrolle als auch für Sortierprozesse eingesetzt werden kann. Die Sensoren verfügen über drei Teachkanäle mit unabhängigen 200 mA Ausgängen, und es können dadurch bis zu drei unterschiedliche Farbtöne programmiert werden. Anders als das menschliche Auge ermüden Farbsensoren nicht und lassen sich auch nicht von subjektiven Eindrücken und Kontrasten in die Irre führen.

Haupteinsatzgebiete sind die Verpackungs- und Druckindustrie. Darüber hinaus werden die Abtaster auch in den unterschiedlichsten automatischen Fertigungsprozessen eingesetzt, sei es zur Qualitätskontrolle oder zum Separieren unterschiedlicher Komponenten. Um für die Vielfalt dieser Anwendungen ein flexibel einsetzbares Gerät zu erhalten, sind beim Farbsensor die Schalttoleranzen jeweils in fünf Abstufungen einstellbar. Dadurch können die Geräte feinste Nuancen erkennen, auf Wunsch aber ebenfalls eine gewisse Farbvariation zulassen.

Für selbst anspruchsvolle industrielle Applikationen haben die Konstrukteure von Contrinex eine Optik entwickelt, die im Arbeitsbereich zwischen 30 und 40 mm eine Farberfassung nahezu unabhängig vom Abstand des zu erfassenden Objekts ermöglicht. Die hohe Schaltfrequenz von bis zu 4 kHz sowie die programmierbare Impulsverzögerung und -verlängerung erlauben es, die Sensoren einfach in bestehende Anlagen zu integrieren und auch eine sichere Erfassung bei hohen Taktraten zu garantieren. Die Flexibilität im Einbau zeigt sich auch im Steckeranschluss: Der 5-polige S12-Stecker ist von 0 bis 90° verstellbar. Befestigt werden können die Sensoren entweder mit Winkeln oder in einer Klemmhalterung (Schwalbenschwanz-Nut). Das Glasfenster lässt sich mit herkömmlichen Mitteln einfach reinigen, so dass das Gerät auch beispielsweise in staubigen Umgebungen einsetzbar ist.