Fehlerfrei und komfortabel

Industrieelektronik

Printklemmen – Werkzeuglose Anschlusstechnik, farbige Codierung und individuelle Bedruckung erleichtern die Inbetriebnahme vonWechselrichtern und vermeiden Fehler bei der Verdrahtung.

31. August 2010

Intelligent verbinden, das ist die Devise von Kostal Solar Electric in Freiburg. Das Produktangebot umfasst String- und Zentral-Wechselrichter für unterschiedliche Leistungsbereiche. Zum leichteren Anschluss ihrer PIKO-Wechselrichter verbaut Kostal in den Geräten werkzeuglose Leistungs-Printklemmen von Phoenix Contact.

Die Leopold Kostal GmbH gehört zu den führenden Herstellern von elektronischen und elektromechanischen Produkten in den Bereichen Industrie- und Automobilelektronik. 1995 als eigenständiger Geschäftsbereich ausgegliedert, fungiert die Firma Kostal Industrie Elektrik seitdem als Hersteller für die Bereiche Photovoltaik und Antriebstechnik sowie Mess-, Steuer- und Regelelektronik. 2006 wurde Kostal Solar Electric als Vertriebsgesellschaft für Wechselrichter gegründet – mit PIKO (Phototovoltaik Inverter Kostal) als eigenständige Marke.

Für alle Leistungsklassen

»Unser Produktangebot umfasst ein- und dreiphasige String-Wechselrichter von 3 bis 10 Kilowatt AC-Nennleistung sowie Zentral-Wechselrichter in Leistungsbereichen zwischen 40 und 155 Kilowatt«, erläutert Markus Vetter, Leiter Marketing und Kommunikation bei Kostal in Hagen. »Unser dreiphasiger, trafoloser String-Wechselrichter PIKO 10.1. kommt mit bis zu drei unterschiedlichen Strings auf den Markt, über die variierende Dachausrichtungen angeschlossen werden.« Kostal setzt dabei auf eine dreiphasige Netzeinspeisung, damit Spannungsasymmetrien vermieden werden.

Anschluss Ohne Werkzeug

Der elektrische Anschluss der Geräte erfolgt mittels Push-In-Federkraft-Printklemmen SPT 5 von Phoenix Contact. Die Kombifeder vereint die Vorteile der Schenkelfeder, die werkzeuglos angeschlossen werden kann, mit der Sicherheit der Zugfeder – mit ihrem definierten Sitz des Leiters.

Beim PIKO 10.1. trägt die werkzeuglose Anschlusstechnik zu einer besonders einfachen Inbetriebnahme des Geräts bei. Der Monteur spart so Zeit bei der Installation. Sowohl starre wie auch flexible Leiter mit Aderend-hülse können durch die schnelle und komfortable Direktstecktechnik leicht und ohne Werkzeug kontaktiert werden. Der Schraubendreher wird nur noch zum Lösen des Leiters benötigt. Darüber hinaus sind die einzelnen Anschlussstellen farbig codiert oder auch individuell bedruckt. Das Design in Rot und Schwarz hat Phoenix Contact speziell für den PIKO-Wechselrichter entwickelt. Die farbige Codierung und die Bedruckung der Anschlussstellen verhindern das Fehlstecken der Leiter bei der Installation. Auf der Eingangseite des Wechselrichters können die farbigen Leiter den Anschlussstellen in Rot und Schwarz eindeutig zugeordnet werden. Auf der Ausgangsseite verhindert die augenfällige Bedruckung der Printklemme ein Fehlstecken.

Gewicht reduziert

»Eines unserer Entwicklungsziele beim PIKO 10.1. bestand darin, das Gewicht zu reduzieren – auch dadurch wird die Montage vereinfacht«, erklärt Vetter. »Um dieses Ziel zu erreichen, mussten wir bei allen Komponenten auf eine Platz sparende Bauweise achten.« Die SPT 5 trägt mit nur 18,5 Millimeter Tiefe und einem Rastermaß von 7,5 Millimeter erheblich zur Platzersparnis auf der Leiterplatte bei. Trotz der kompakten Bauform erreicht die Leistungs-Printklemme eine uneingeschränkte 600 V-UL-Zulassung nach der UL-Norm 1059.

Ob Signaldaten oder Hochleistung in das Gerät übertragen werden soll, die Rastermaße von 3,5 bis 10 Millimeter der SPT-Serie begünstigen die Durchgängigkeit in der Optik sowie den bequemen Anschluss. Das einheitliche Gerätedesign ermöglicht immer die gleiche Anschlusstechnik für Leiterquerschnitte von 1,5 bis 16 Quadratmillimeter. Und weil die SPT-Printklemmen in horizontaler und vertikaler Ausführung verfügbar sind, erfolgt der Leiteranschluss entweder parallel oder in einem 90-Grad-Winkel zur Leiterplatte.

Mit der Leistungs-Printklemme SPT 5 in seinem PIKO-Wechselrichter ermöglicht Kostal einen komfortablen Anschluss der Geräte. Die werkzeuglose Anschlusstechnik, die farbige Codierung und die individuelle Bedruckung erleichtern die Inbetriebnahme und verhindern Fehler bei der Verdrahtung.

Verena Klinge, Phoenix Contact/csc

Erschienen in Ausgabe: 06/2010