Fertigen wie in der Zukunft

Unter der Bezeichnung "Portfolio for the Future of Manufacturing" legt Autodesk ein neues Softwarepaket vor, das die Produktion in den Mittelpunkt stellt. Die enthaltene Software deckt die Produktion vom CAM bis zur automatischen Inspektion ab. "Zukunft" steht auch für 3D-Druck und Cloud.

17. Oktober 2016

Auf der US-Messe IMTS 2016 hat Autodesk ein neues Paket mit Schwerpunkt CAM geschnürt, das in großem Umfang auf Produkten der früher übernommenen Unternehmen Delcam, HSM, Netfabb, Pan Computing und Magestic Systems beruht. Hiervon waren HSM und Delcam klassische CAM-Anbieter, Netfabb und Pan Computing Spezialisten für 3D-Druck, Magestic Systems schließlich Spezialist für Verschachtelung beim Laserschneiden. Aus deren Produkten zusammen mit einigen Eigenentwicklungen hat Autodesk ein neues Paket zusammengestellt, das die "substraktive" (spanende und andere) und additive Fertigung in der Industrie abdecken soll.

Innerhalb dieses Portfolios gibt es Vernetzungsmöglichkeiten über die Cloud, die einen kooperativen Arbeitsablauf erleichtern. Die Cloud soll auch die Arbeit von global operierenden Unternehmen erleichtern, die universellen Zugang zu Programmen und Daten benötigen.

Diese Anwendungen sind in dem Paket enthalten:

• HSM Works - eine in SolidWorks integrierte CAM-Software

• Autodesk Inventor HSM - CAM-Software zur Integration in Autodesk Inventor

• CAM-Produkte von Autodesk - CAM-Software der früheren Delcam, wie FeatureCAM, PartMaker, PowerMill, PowerShape (Modellierung) und PowerInspect (3D-Messung)

• Netfabb - Software für 3D-Druck

• Fusion 360 - das cloudbasierte CAD/CAE/CAM mit CAM-Funktionen von HSM für zwei- bis fünfachsiges Fräsen, Drehen und Wasserstrahlschneiden.

Ein Verfügbarkeitstermin und Preise sind bisher nicht benannt.