Feuerwerk an Funktion

CAE - Mit der freien Wahl zwischen Grafi k- und Objektorientierung kann Software einen klaren technologischen Vorsprung begründen. Eplan verspricht »ein Feuerwerk an Funktion«. Was hat es mit der neuen Plattform Eplan Electric P8 auf sich?

06. April 2006

Mit wahlweiser Grafik- und Objektorientierung, ausgeklügelter Plattformtechnologie und voller Datenübernahme aus Eplan 5/21 weist Eplan Electric P8 die Zukunft im Elektro-Engineering. Die neuartige Makrovariantentechnik macht Projekte variabel: sämtliche Teilschaltungen lassen sich inklusive ihrer Varianten anlegen, mit Garantie auf Weiterverwendung oder Änderung. In der Regel sind die Strukturen und die Verschaltungen für einzelne Funktionseinheiten zeichnerisch identisch. Lediglich die Dimensionierung und Bauteilauswahl ändern sich mit den Aufgaben. Ein großer elektrischer Antrieb erfordert beispielsweise stärker ausgelegte Schutzeinrichtungen, Leiterund Klemmendurchmesser. Diese Kombinationen lassen sich als Varianten abspeichern - auf Anhieb ist die passende Schaltung ausgewählt und dimensioniert. Zusätzlicher Benefit: der Makrohaushalt wird schlanker und lässt sich leichter verwalten. Mit Eplan Electric P8 werden Anwender entscheidend schneller - bis zu 50 % Zeitersparnis liegen in dieser Makrotechnologie.

Grafisch und objektorientiert

Manuelle Änderungen sind nicht nur zeitintensiv sondern auch fehlerträchtig: Mit Eplan Electric P8 - auch kurz vor der Fertigstellung sind Änderungen möglich. Parametrisieren statt (neu) konstruieren lautet hier das Motto. Einfach nachträglich die passende Variante auswählen und die Arbeit ist getan. Workflow-gesteuertes Engineering bedeutet, die Prozesse bestimmen Vorgehen und Arbeitsweise, und nicht die Software-Systemarchitektur. Alle bisher am Markt befindlichen Systeme sind entweder grafisch oder objektorientiert - Eplan Electric P8 kann beides. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal! Viele Systeme bieten nur den objektorientierten Ansatz. Dieser ist sinnvoll, wenn sich Änderungen auf sämtliche Darstellungen eines Bauteils auswirken sollen. Allerdings bewirkt die Objektorientierung, dass dies immer durchgehend erfolgt. Auch dort, wo man Änderungen nicht bemerkt - beispielsweise wenn Elemente noch gar nicht abgesetzt wurden. Durch Kopieren vervielfältigen sich diese nicht sichtbaren Informationen. Das ungewünschte Resultat: Elemente wurden ›projektiert‹, die es gar nicht geben kann. Beim Projektstart ist eine grafische Arbeitsweise sinnvoll. Der Anwender ist auch beim Kopieren jederzeit Herr der Lage. Bietet sich zu einem späteren Zeitpunkt ein objektorientiertes Vorgehen an, so wechselt der User einfach. Damit zieht er den großmöglichen Nutzen aus dieser ganzheitlichen Bearbeitungsweise - und zwar wahlweise im gleichen Projekt.

Office-Integration

Die Integration in die Office-Welt sorgt für extra Produktivitätssteigerung. Excel ist das Standardtool zur Bearbeitung von Massendaten: Routineaufgaben entfallen. Die Ansprüche an die Flexibilität dieser Integrationslösung sind extrem hoch. Jedes Unternehmen hat eigene Standards zur Kennzeichnung und Sortierung von Bauteilen. Ein Assistent hilft dem Anwender, ohne Programmierkenntnisse jeden Eplan-Datensatz in den Excel Editor zu überführen. Dadurch wird das System zum Universaltool. Änderungen beliebig vieler Datensätze sind per Knopfdruck möglich. Zudem entwickelt sich Excel weiter zum universellen Datenaustauschformat - immer mehr Unternehmen übergeben Informationen tabellarisch. Neben der übersichtlichen Ausgabe können Daten leicht auch in großen Mengen weiter verarbeitet werden. In der Fertigung können diese Daten für die Bauteilbeschriftung genutzt werden. Sind die Informationen einmal erfasst, werden sie ohne Aufwand in anderen Prozessschritten eingesetzt - Produktivität vom ersten bis zum letzten Klick.

Birgit Hagelschuer, Eplan

Erschienen in Ausgabe: 02/2006