Firmware v2.0 für Touchscreen-Bedienstationen

Anwenderfreundliche neue Features für Ex-Remote HMIs

18. März 2010

Für Ethernetfähige Remote HMI-Bedienstationen stellt R. Stahl HMI Systems eine neue Firmware vor, die den Thin Client-Einsatz der Geräte zur Kommunikation mit Host-Computern via RDP oder VNC-Protokoll umfassender als bisher unterstützt. Zudem kommt weiterer Bedienkomfort hinzu. So fasst zum Beispiel das Adressbuch, das den Schnell-Verbindungsaufbau möglich macht, statt vier nun 40 Einträge, durch die in der OSD-Anzeige geblättert werden kann. Benachrichtigungs-Fenster werden automatisch geschlossen, sobald sie nicht mehr relevant bzw. überholt sind. Die Tastatursteuerung wurde weiter verbessert, auch potenzielle Fehlbedienungen werden nun verhindert. Die Tastenbelegung wird außerdem flexibler: Die Funktionstaste bzw. Tastenkombination zum Aufruf des OSD-Menüs kann aus 32 Möglichkeiten frei gewählt werden; die Einstellung erfolgt per Klartext-Eintrag in der Haupt-Konfigurationsdatei.

Auch die Sicherheit wurde optimiert. Für VNC- und RDP-Passwörter stehen jetzt DES-Ver- und Entschlüsselungsalgorithmen zur Verfügung. Sie machen auch einen einfachen Austausch von RDP-Profilen zwischen unterschiedlichen Stationen möglich. Beim Export einer Remote HMI-Konfiguration wird das SNA-Image ebenfalls verschlüsselt. Sowohl RDP- als auch VNC-Profile können mittels der Systemkonsole angelegt und unmittelbar getestet werden. VNC-Authentifizierungen lassen sich nun ad hoc manuell in einem eingeblendeten Dialog erledigen. Die Touchscreen-Funktion und virtuelle Tastatur der Geräte sind mit der Firmware v2.0 bei Bedarf jetzt abschaltbar.