Fit für Mechanik

Der US-Anbieter IronCAD ergänzt sein gleichnamiges CAD-System um eine Erweiterung für die Mechanik-Konstruktion. Die enthält Bibliotheken mit "intelligenten" Standardteilen sowie Tools für schnellere Konstruktionsarbeit.

03. März 2016

Für das CAD-System IronCAD ist als Neuheit die Erweiterung IronCAD Mechanical erschienen. Die soll insbesondere die Verarbeitung von Standardteilen und die Arbeit im Maschinen und Anlagenbau erleichtern. Als eine Besonderheit ermöglicht IronCAD die Arbeit mit drei Konstruktionsmethoden - Parametrik, direkte Modellierung und "freie" Konstruktion mit genauen Daten. Dadurch soll IronCAD laut Anbieter oft besonders schnell anzuwenden sein.

Die neue Erweiterung umfasst eine Bibliothek mit ANSI-, UNI- oder DIN-basierten Standardteilen, etwa Verschlüsse, Flansche, O-Ringe und Lager. Auch Kollektionen von Stahlprofilen und Rohren bietet IronCAD an. Weil die Anwendungsregeln in diese Teile einprogrammiert sind, können sich die Teile in Hinsicht auf Position, Orientierung oder Maße an die Konstruktion oder Anschlüsse anpassen. Besonders große Produktivitätsgewinne verspricht die Erweiterung beim Rohrleitungsbau oder bei der Stahlkonstruktion mit Profilen. Die Anwender können dann die gewünschten Teile der Bibliothek entnehmen und quasi zusammenstecken, wobei jedes neue Teil sich an das vorige in der Größe anpasst. Bei IronCAD nennt man dieses Verhalten "Smart eBehavior".

Cary O’Connor, Vizepräsident Marketing bei IronCAD: “IronCAD Mechanical bringt mehr Leistung für die Anwender unserer Design Collaboration Suite. Indem wir Smart eBehavior unseren Kunden zur Verfügung stellen, machen wir es einfach, mechanische Baugruppen, Schweißkonstruktionen und vieles andere herzustellen." IronCAD Mechanical ist jetzt neu bei IronCAD erhältlich. Die Grundfunktionen dieser Erweiterung mit z.B. Verschlüssen und Lagern sind für alle Kunden ohne Aufpreis erhältlich. In Deutschland haben LoboCAD und IronCAD4D die Software im Vertrieb.