Flaggschiff erneuert

ESI bringt sein Paket Virtual Performance Solution für die Automobilindustrie in neuer Version heraus.

11. Februar 2016

Von ESI kommt ein neues Release des Hauptprodukts Virtual Performance Solution (VPS). VPS ist eine Weiterentwicklung von PAM Crash, einer früher weitverbreiteten Software für die Crashsimulation in der Automobilindustrie.

Demgegenüber hat VPS einen weit größeren Anwendungsbereich. Mit diesem Paket lassen sich auf Basis eines einheitlichen Modells verschiedene Simulationen aus den Bereichen Sicherheitstechnik, Komfort, NVH, Akustik, Steifigkeit und Haltbarkeit betreiben.

Nach Angabe von ESI bietet die neue Version mehr Effizienz bei Berechnungen. Zum Beispiel ermöglicht die verbesserte HPC-Leistung über die gesamte NVH-Prozesskette (Noise, Vibration, Harshness) Anwendern, größere NVH-Modelle noch detaillierter zu untersuchen, einschließlich der kompletten Fahrzeuginnenausstattung.

Außerdem wurde die Eingabe der Modelldaten so geändert, dass die Ingenieure während der Produktentwicklung durch Eingabe weiterer Details die Modelle kontinuierlich verfeinern können. Die Verkettung von Leistungssimulationen mit Fertigungssimulationen wurde erweitert, sodass sich besser vorhersagen lässt, wie sich Produktionsänderungen auf die Performance des Fahrzeugs bzw. Teils auswirken.

Neu ist ein Modul für "Water Management". Damit lässt sich vorhersagen, wie Regen- und Spritzwasser am Fahrzeug abläuft. Die Virtual Performance Solution ermöglicht das virtuelle Testen von Wasserströmungen an Dichtungen, Verschlüssen und der Fahrzeugkarosserie, um die Entwicklung von Dichtungen zu verbessern und damit das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Durch die Kopplung dieser neuen Funktion mit der Crashsimulation können Automobilhersteller auch Effekte des Tankschwappens vorhersagen.