Flexible Schalter von Deutschmann

Elektronische Nockensteuerungen unterstützen die SPS

20. Januar 2010

Elektronische Nockensteuerungen für zahlreiche Anwendungen bietet der Automatisierungstechnikspezialist Deutschmann aus Bad Camberg. Die Bauteile bieten Rechenleistungen und Konfigurationsmöglichkeiten, die bei SPS-Steuerungen in der Regel nicht vorgesehen sind, etwa für eine dynamische Totzeitkompensation oder das positions- oder zeitabhängige Setzen von Ein- und Ausschaltpunkten. Das Produktportfolio reicht vom preiswerten Basismodell Locon 7 mit acht Ausgängen und vier wählbaren Programmen über verschiedene Bautypen mit bis zu 64 Schaltausgängen, eigenem Speicher für 1.000 Datensätze und bis zu 64 abrufbaren Programmen bis hin zu den modular erweiterbaren Einheiten Locon 100 und Locon 200 mit einer maximal 144 Ein- und Ausgängen für die zentrale Istwert-Erfassung, die Kommunikation mit der Peripherie, Spannungsversorgung sowie für Verwaltungsaufgaben.

Mit bis zu 16 optionalen Eingängen für Logikverknüpfungen lassen sich einfache Aufgaben von der SPS zur Nockensteuerung verlagern und wesentlich schneller abarbeiten. Durch den Einsatz eines eigenen Prozessors für jedes Modul bleibt die Zykluszeit im Gesamtsystem konstant und lediglich abhängig von Konfiguration, Gebertyp und Auflösung sowie von den verwendeten Software-Leistungsmerkmalen.