Flexibler dank elektrischer Synchronisation

Mit Hilfe der elektrischen Synchronisierung der Walzenheber durch Expert-Tünkers können Hubsäulen flexibler eingesetzt werden.

01. Juni 2017

Hubsenkförderer realisieren im Rohbau den Transfer von Karossen und kompletten Bodengruppen in kurzen Taktzeiten. Der Vertikalhub der Rollenbahn erfolgt mit zwei kopfseitig angeordneten Walzenhebern. Diese Hubsäulen werden über einen zentralen Motor mit Kardanwellen synchronisiert angeordnet.

Dieses System ist bewährt, bietet aber Nachteile. Zum einen ist zusätzlicher Bauraum unter der Rollenbahn für Kardanwelle und Motor erforderlich, zum anderen können die Hubsäulen bedingt durch die notwendige Kardananbindung nur bedingt flexibel angeordnet werden.

Eine Lösung hierzu ist die elektrische Synchronisierung der Walzenheber. Dabei wird jede Hubsäule mit einem Getriebemotor ausgerüstet, für die Synchronisation sorgt ein Servoregler mit Master-/Slave-Funktion. Durch diese Technik, die der Maschinenbauspezialist Expert-Tünkers seit 2004 bereits mehrfach in der LKW-Fertigung realisiert hat, wird der Karosserietransfer noch flexibler und wartungsfreundlicher.

Durch die elektrisch synchronisierten Hubsäulen mit wartungsfreundlich angeordneten Hebermotoren entfallen Kardanwelle und Ventilinsel und Überlaufsicherung und Skid-Positionierung werden ebenfalls elektrisch gesteuert.