Flott in 3D

Mit HyperMill 2016.1 veröffentlicht Open Mind ein vielfach verbessertes Release seiner Software für die Metallverarbeitung. Neuerungen gibt es unter anderem bei der Restmaterialbearbeitung und bei der Werkzeugdatenbank.

26. Februar 2016

Von Open Mind kommt mit HyperMill 2016.1 das erste Release der Frässoftware für dieses Jahr. Wieder liefert der Hersteller eine ganze Reihe von Verbesserungen mit seinem Hauptprodukt aus. Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen Releases zählt das 3D-optimierte Restmaterialschruppen. Ein großer Vorteil dieser HSC-Strategie ist die sehr schnelle Berechnung. Basierend auf dem Rohteil und anwenderdefinierten Werten für den minimalen Abtrag werden Restmaterialbereiche extrem schnell kalkuliert. Für eine spätere Bearbeitung lassen sich einmal generierte Restmaterial-Boundaries weiterverwenden. Werkzeugbahnen mit sanften Verbindungswegen gewährleisten gute Oberflächenqualität. Damit zeigt sich diese Strategie auch als maschinen- und werkzeugschonend.

Die Werkzeugdatenbank kann nun frei definierbare Werkzeuggeometrien aufnehmen. Die Form des Schafts lässt sich frei oder parametrisiert definieren. Spezielle Schaftformen oder Werkzeugaufnahmen werden komplett abgebildet und auf Kollision geprüft. Bei der Strategie 5-Achs-Nachbearbeitung ist zudem die Form der Werkzeugschneide frei definierbar. Durch diese Funktion lassen sich auch Sonderwerkzeuge in der Werkzeugdatenbank abbilden.

Beim Fräsdrehen lassen sich nun die Schneidlagen komfortabler definieren und über die Werkzeugdatenbank verwalten. Der Anwender wählt zwischen freier Definition, Orthogonale oder rechnerischem Mittelpunkt der Werkzeugschneide. Für ein Werkzeug lassen sich verschiedene Schneidlagen definieren, wodurch das Werkzeug in unterschiedlichen Anstellungen eingesetzt werden kann. Schneidlage und Referenzpunkt liefert automatisch die HyperMill-Werkzeugdatenbank. Weitere Verbesserungen betreffen die interaktive Einstellung von Koordinaten, Fünf-Achs-Strategien, Fräsdrehen und Taschenerkennung.