Förderung für Forschung

Gute Laune trotz trüben Wetters zeigten die Gewinner des Attocube Wittenstein Research Award bei der Übergabe der Auszeichnung während des Sommerfests am Center for Nano Science (CeNS) der Ludwig-Maximilians-Universität München am 10. Juli.

15. Juli 2009

Mit dem neu gestifteten Forschungspreis fördern der Mechatronikspezialist Wittenstein aus Igersheim und die Münchener Attocube Systems AG künftig jährlich herausragende Arbeiten von Absolventen und Doktoranden der am CeNS beteiligten Institute sowie die jeweiligen betreuenden Arbeitsgruppen. Parallel dazu vergibt die Wittenstein AG den Wittenstein-Promotionspreis an Nachwuchswissenschaftler der Fakultät für Maschinenbau der TU München. Dotiert sind die Auszeichnungen mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 35.000 Euro.

Mit beiden Preisen fördert die Wittenstein-Gruppe, zu der auch die Attocube AG gehört, herausragende Forschungsarbeiten und innovative Ideen, die potentielle industrielle Anwendungen aufzeigen. Vergeben wurde der Attocube Wittenstein Research Award von Attocube-CEO Dirk Haft (im Bild li.). Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie Diplom-/Masterarbeit erhielt Sebastian Stapfner (3. v.li.) aus der Arbeitsgruppe von Dr. Eva Weig am Lehrstuhl für Festkörperphysik für seine Entwicklung eines innovativen und sehr genauen Nanomanipulator entwickelt, der in der Rasterelektronenmikroskopie genutzt werden kann für industrielle Anwendungen von Interesse sei kann.

Den Dissertationspreis in Höhe von 5.000 Euro teilen sich Dr. Qian Huihong (2. v. li) aus der Arbeitsgruppe von Professor Achim Hartschuh (4. v.li.) am Department Chemie der LMU für ihre Untersuchungen zur Optimierung der spitzenverstärkten optischen Nahfeldmikroskopie und Dr. Elias Puchner (re.) vom Lehrstuhl für Angewandte Physik von Professor Hermann E. Gaub (2. v.re.) für bahnbrechende Untersuchungen zur Kraftsensorik im Muskel und die Entwicklung neuartiger Messtechniken für einzelne Biomoleküle auf Basis der Rasterkraftmikroskopie. Weitere 5.000 Euro erhielten die jeweils betreuenden Labors.

www.wittenstein.de