Mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, einer Verlagerung des Arbeitsumfeldes in Homeoffices bzw. Schichtbetrieb sowie zahlreichen Absagen von Messen und Events versucht die Welt derzeit der Corona Pandemie Herr zu werden. »Mit Corona durchleben wir nie dagewesene kritische Zeiten. Neben der Sorge um Familie, Mitarbeiter und Stabilität der Wirtschaft zeigt besonders die AM Branche auch in dieser Zeit ihre Kraft und Solidarität im Kampf gegen Corona,« so Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Mesago Messe Frankfurt GmbH. »AM ermöglicht die kurzfristige und ortsunabhängige Produktion von medizinischen Ersatzteilen, Produkten und Ausrüstungsgegenständen. Hier zeigt die Branche einen ganz besonderen Spirit vom Design über das freie Teilen der Druckdaten bis hin zur Produktion.«

Anmeldungen auf Vorjahresniveau

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Gleichwohl wünschen sich mehr und mehr Menschen sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld Normalität zurück. Hier bieten die sehr guten Anmeldezahlen der Formnext 2020 einen positiven Impuls. »Wir alle bauen darauf, dass sich über den Sommer die Situation wieder besser darstellt und die Formnext somit einer der ersten Momente wird, zu dem sich die Welt der additiven Fertigung wieder persönlich begegnen und austauschen kann,« so Wenzlers Einschätzung.

Mit bereits 559 angemeldeten Ausstellern (Stand 2. April 2020) setzt die Formnext ein optimistisches Zeichen für die nachhaltige und innovative Weiterentwicklung der Additiven Fertigung und der modernen industriellen Produktion. Damit bewegt sich die Formnext auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf dem Niveau des Vorjahres und bekräftigt die Bedeutung von innovativen Fertigungslösungen rund um den industriellen 3D-Druck als zukunftsweisenden und nachhaltigen Wirtschaftsbereich, der auch dazu beitragen kann den krisenbedingten Downturn schneller wieder aufzufangen.

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Vom 10. bis 13. November 2020 präsentieren sich in Frankfurt am Main namhafte Unternehmen wie 3D Systems, Additive Industries, AddUp, Arburg, BigRep, Carbon, Desktop Metal, DMG Mori, Envisiontec, EOS, Farsoon, Formlabs, GE Additive, HP, Markforged, Materialise, Renishaw, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet, Xerox, XJet und vielen andere mehr.

Auch die gesamte moderne industrielle Prozesskette vom Design über Materialien und Software bis zur Nachbearbeitung ist mit international bekannten Unternehmen bereits jetzt sehr gut vertreten. Materialanbieter wie BASF, Evonik, H.C. Starck, Höganäs, Mitsubishi Chemical und Sandvik präsentieren ihre weltweiten Neuheiten – ebenso namhafte Unternehmen aus den Bereichen Software, Servicedienstleistungen und Postprocessing wie AM Solutions, Autodesk, Dassault, FIT, GKN Additive, Henkel, Nikon, Otto Fuchs, Postprocess, SMS Group, Zeiss und zahlreiche andere.

Partnerland China und vielfältiges Eventprogramm

Nach den USA im vergangenen Jahr ist 2020 mit China zum zweiten Mal ein Partnerland mit Delegationen und Rahmenprogramm auf der Formnext vertreten. Außerdem werden auf der Formnext 2020 zahlreiche bereits etablierte Events fortgeführt und ausgebaut wie die Sonderschau additive4industry und der Gemeinschaftsstand der AG AM im VDMA e.V., die international beachtete Start-up Challenge, der Ideenwettbewerb Purmundus Challenge, die Plattform AM4U mit zahlreichen Vorträgen und Karrieremöglichkeiten und das BE-AM Symposium, das die additiven Aktivitäten in der Bauindustrie fokussiert. Darüber hinaus werden auch 2020 die aktuellsten Trends und Entwicklungen des Additive Manufacturing auf der vom Content Partner TCT organisierten Konferenz vorgestellt und diskutiert. Vordenker, Anwender und Experten geben hier einen wertvollen Einblick in die aktuellen und künftigen technischen Möglichkeiten der Additiven Fertigung und zeigen Beispiele für eine gewinnbringende Nutzung.