Formula Studenten setzen auf Polymer-Gleitlager

119 Teams aus 25 Nationen trafen sich vom 5. bis 11. August auf dem Hockenheimring zur Formula Student Germany 2019, um ihre Rennboliden gegeneinander antreten zu lassen. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb zählte dieses Jahr der Leichtbau des Fahrzeuges zu einer der entscheidendsten Kriterien. Daher vertrauten die Studenten auf die leichte, schmiermittel- und wartungsfreie Gleitlagertechnik von Igus.

13. August 2019
Formula Studenten setzen auf Polymer-Gleitlager
Das Team der TU Breslau setzt auf die verschleißfeste und schmiermittelfreie Gleitlagertechnik von Igus. (Bild: Igus)

Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten kommen junge Ingenieure aus aller Welt zusammen, um ihre Rennwagen in den Kategorien Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren zu testen. Die Anforderungen in allen drei Kategorien sind die Gleichen: leicht, wartungsfrei und langlebig muss die Mechanik sein. Daher setzen viele Teams seit Jahren schon auf die Iglidur Gleitlagertechnik.

Tribo-Polymere verbessern Technik und senken Kosten

Im Steuersystem des PWR Racing Teams der TU Breslau kommen zum Beispiel die schmiermittel- und wartungsfreien Iglidur Gleitlager aus dem Tribo-Polymer Iglidur X zum Einsatz. Diese ersetzen schwere und große Metalllager, für die ein spezielles Montagewerkzeug benötigt wurde. Selbst hohen mechanischen Belastungen sowie Feuchtigkeit halten die korrosionsfreien Gleitlager stand. Doch nicht nur im Steuersystem, auch in der Aufhängung setzen die jungen Konstrukteure auf Gleitlager sowie selbsteinstellende Igubal Gelenklager.

Schnell gedruckte Verschleißteile bringt Rennboliden ins Ziel

Das Team der Hochschule Weingarten nahm ebenfalls den Kontakt zu Igus auf. In diesem Jahr wählten die jungen Ingenieure einen umgebauten Motorradmotor PC40-Vierzylinder für ihren Rennboliden. Mit 86 PS und vergrößertem Hubraum offenbarten sich dem Team allerdings Platzprobleme: Um den Motor unterzukriegen, experimentierten sie mit Sonderbauteilen wie Kunststoffritzel als Kettenspanner im Kettentrieb. Daraufhin folgte das Problem der langen Lieferzeit der Teile. Auf der Suche nach einer passenden Lösung wurden die Ingenieure schließlich bei Igus fündig: Kostengünstige, verschleißarme Zahnritzel aus dem SLS-Drucker. Nach einer einfachen Konfiguration wurden die Ritzel aus dem Hochleistungskunststoff Iglidur I6 gedruckt und in weniger als 72 Stunden bereitgestellt.

Kleiner Bauraum erfordert kompakte Lösungen

Auch das Team des Karlsruhe Institute of Technology suchte nach einer kompakten Lösung für ihre Pedalbox und wandte sich daher an Igus. »Da die Pedalbox auf einem extrem kleinen Raum gebaut werden muss, sich aber die Bauteile gegeneinander verdrehen, brauchten wir eine platzsparende Lösung«, erklärt Hannah Decker, aus dem Fahrwerk-Bereich des KA-Raceing Teams. »Dies konnten wir durch die Iglidur Gleitlager erreichen«. Doch die Lager finden sich nicht nur in der Pedalbox, auch in der Lagerung des Bremspedales und des Gaspedales sowie bei der Sensoranbindung des Bremspedals kommen die verschleißfesten Lager zum Einsatz.

Young Engineers Support von Igus fördert innovative Projekte

Neben diesen drei Teams sponsert der Young Engineers Support (yes) von Igus zahlreiche Formula Student Teams weltweit und unterstützt mit seiner Hochschulinitiative Schüler, Studenten und Dozenten mit kostenlosen Mustern, Sponsoring sowie bei der Entwicklung innovativer Projekte.

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