Forschungspreis für Echtzeit-Netzwerke

Kompakt

Auszeichnung – Träger des 2nd European Industrial Ether-net Award ist in diesem Jahr eine Projektgruppe der Technischen Universität München.

15. Oktober 2010

Mit dem gesamteuropäischen Hochschulpreis würdigt der österreichische Automatisierungstechnikspezialist B&R wissenschaftliche Forschungsprojekte im Umfeld der echtzeitfähigen Netzwerktechnologie Powerlink. Die Münchener Arbeitsgruppe erhielt den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis für die Entwicklung eines Konzepts zur Konfiguration von Powerlink-basierten Maschinen via Plug & Play. Der zweite Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an eine Studentengruppe der Technischen Universität Prag für ihre konsequente Weiterentwicklung eines Jonglier-Roboters.

Den dritten Platz belegte das Konzept der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Verwendung von Powerlink als I/O-Netzwerk im Teilchenbeschleuniger des Kernforschungszentrums CERN. Die Projektgruppe erhielt ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Ziel des European Industrial Ethernet Awards ist es, vielversprechenden wissenschaftlichen Forschungsprojekten im Umfeld der echtzeitfähigen Netzwerktechnologie Powerlink eine praxisbezogene Plattform zu bieten sowie die Zusammenarbeit mit dem technischen Nachwuchs zu fördern. Auch in diesem Jahr belegen Projekte zu den Themenbereichen Feldbusnetzwerke, Regelungstechnik und Robotik die europaweite Bedeutung des gesamteuropäischen Hochschulwettbewerbs.

Erschienen in Ausgabe: 07/2010