Fraba wächst zweistellig

Die Fraba-Gruppe konnte ihren Umsatz mit dem Verkauf von Positions- und Motion Control-Sensoren (Brand: Posital) und Sicherheitstechnik für Industrietore (Brand: Vitector) im vergangenen Geschäftsjahr (31.12) um 12,4 Prozent auf 35 Millionen Euro steigern. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 10 auf jetzt 230.

04. Juni 2019
Fraba wächst zweistellig
Christian Leeser, CEO und Mehrheitsaktionär der Fraba-Gruppe. (Bild: Fraba)

Wesentliche Faktoren für den Zuwachs auf der Personalseite waren die Eröffnung eines neuen Sales-Büros in Shanghai, mit dem auf die starke Nachfrage in China reagiert wurde, sowie eine weitere Aufstockung des Entwicklerteams im zentralen F&E-Zentrum in Aachen, in das das Unternehmen auch im letzten Jahr 10 Prozent des Umsatz investierte. In der Ideenschmiede der Fraba-Gruppe, die eng mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule und weiteren nationalen und internationalen Partnern aus den Bereichen ‚Applied Engineering & Applied Electronics’ kooperiert, sind aktuell 40 Forscher und Entwickler tätig. Gearbeitet wird interdisziplinär, wofür man sich mit einem starken Team aus Physikern, Mathematikern, Informatikern sowie Ingenieuren der unterschiedlichsten Fachrichtungen positioniert hat.

Zur DNA von Fraba gehöre, dass man seit Jahren klassischen ‚Me too’-Produkten abgeschworen habe und konsequent auf alternative und innovative Konzepte und Lösungen setze. »Wir stehen für frische Ideen und Erfindergeist, die für die Anwender unserer Produkte handfesten Nutzen bringen«, so Christian Leeser, CEO und Mehrheitsaktionär der Fraba-Gruppe. »Genau hier greifen die Initiativen unserer F&E-Teams, die etwa durch neue Algorithmen eine noch höhere Qualität von Messsignalen ermöglichen oder mit echter Filigranarbeit rund um den ‚magischen’ Wiegand-Draht die Energieausbeute unserer Wiegand-Harvester Schritt für Schritt weiter nach oben fahren«.

In den letzten 15 Jahren habe sich das Unternehmen erfolgreich als Trendsetter für den Switch von aufwendigen optischen Drehgebern hin zu robusten und kostengünstigeren magnetischen Präzisions-Encodern – als Anbaugeber wie als Montagekits – etabliert. Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr gab es Meilensteine: Um die große Nachfrage im Wachstumsmarkt ‚Energy Harvesting’ abzudecken, wurde 2018 die jährliche Fertigungskapazität der SMD-bestückbaren Wiegand Sensoren auf eine Million Stück hochgeschraubt – und damit verdoppelt. Nach dem erfolgreichen Einstig mit magnetischen Servo-Kits ins integrierte Motorfeedback-Segment, stand im Herbst die Erweiterung der Kit-Familie um magnetische Stepper-Kits auf dem Programm. Aus dem Stand hieven sie die einfachen und kostengünstigen Schrittmotoren auf ein deutlich höheres Performance-Level. Seit wenigen Wochen läuft die Bemusterung mit den auf der SPS in Nürnberg vorgestellten kapazitativen , die dank Wiegand-Harvester erstmals batterielose Multiturn-Funktionalität in dieses spezielle Segment und den Robotermarkt bringen. »All diese Initiativen zeigen, dass wir auf gutem Weg sind und auch für 2019 mit weiterem Wachstum rechnen«, so Leeser.