Fräskopfbaureihe von CyTec

Flexible Präzision als System

13. September 2007

Die Frage nach der idealen Fräskopfgeometrie für unterschiedliche Maschinen geht einher mit der Forderung nach der geeigneten Spindel. Das Jülicher Systemhaus CyTec, seit über zehn Jahren spezialisiert in der Spindel- und Fräskopftechnologie, hat eine Fräskopfbaureihe als modulares System entwickelt, die individuelle Kombinationen von Achsen und Spindeln ermöglicht.

Selbst bei komplexen fünfachsigen Maschinen ist die Realisierung möglichst vieler Arbeitsgänge auf einer Maschine ohne Umspannen des Werkstücks eine technologische Herausforderung - schon im Hinblick auf die unterschiedlichsten Kühlschmiermedien für Werkzeuge und Werkstücke, die gleichzeitig am Spindelausgang oder am Fräskopf zur Verfügung stehen müssen. Längst gehen die Anforderungen weit darüber hinaus, Schruppen und High Speed Cutting von Stahl und Nicht-Eisen-Metallen ohne Kompromisse auf einer einzigen Maschine durchführen zu können. Fräsköpfe müssen mittlerweile noch weiter individualisiert werden.

Die CyTec NC-Fräsköpfe mit eigens entwickelten Torque-Antrieben sind hinsichtlich ihrer Dynamik und Flexibilität marktführend. Die patentierten Direktantriebe arbeiten nahezu verschleißfrei und garantieren so eine konstant hohe Präzision. Das CyTec-System ist wie ein Baukasten konzipiert und gliedert sich in drei Ebenen bzw. vier Leistungsklassen, wodurch eine exakte Abstimmung des Grundbearbeitungskopfes auf die jeweilige Kundenanforderung möglich wird.

Bei jeder Baureihe steht die erste Achse - in der Regel ist dies die C-Achse - sowohl vertikal als auch horizontal (als B-Achse) zur Verfügung. Für die zweite Achse (Fräskopf) stehen die Gabel- oder die Universalbauform als Standard zur Verfügung. Vor allem im Formenbau und in der Fertigung von Flugzeugelementen kommt erstere mit ihrer höheren Dämpfung und geringeren Schwingungsneigung zum Einsatz.

Die Universalbauform mit birotativer Schwenkachse und integriertem Torquemotor für höchste Positioniergenauigkeit bietet erhöhte Freiheitsgrade für die flexible Fünf-Seiten-Bearbeitung komplexer Werkstücke.

Einen automatischen Kopfwechsel in Verbindung mit einem Geradkopf ermöglicht die dritte Variante zum Hochleistungsbohren und Leistungsplanfräsen, wobei eine Zerspankapazität von bis zu 1.500 cm³/min erreicht werden kann. Diese Fräsköpfe werden mit dem bewährten hydromechanischen Spannsystem CyTrac in der C-Achse an- und abgedockt.

Zu jeder Baureihe gibt es einen horizontalen Schwenkkopf (B-Achse mit angeflanschter Motorspindel), der zunehmend in Kombination mit einem Rundtisch zur fünfachsigen Bearbeitung genutzt wird.