Friktionsscharniere erhöhen Insassenschutz

Southco entwickelt Sonderlösung für den Automobilbau

03. Juni 2008

Für einen großen deutschen Automobilkonzern hat Southco aus der Serie der CEMA-Friktionsscharniere ein Sonderscharnier entwickelt. Damit lassen sich die Seiten von Kopfstützen im PKW stufenlos nach vorne und hinten verstellen, sorgen für mehr Seitenhalt des Kopfes und erhöhen so die Sicherheit der Insassen.

Bei dieser Sonderentwicklung wurden die Scharniere in die Konstruktion der Kopfstützen integriert. Beim Heranziehen und Wegdrücken der Kopfstütze ist das Scharnier dabei in der Lage, bei gleich bleibender Geometrie unterschiedlichste Drehmomente zu realisieren. Die Friktionsscharniere sind in vier Standardgrößen für statische radiale Lasten von 200 bis 1200 N und Friktionsmomente von 0,034 bis 5 Nm ausgelegt. Die kleinste Größe, eine Miniaturausführung mit einem Durchmesser von nur 4 mm und einer Länge von 7 mm, lässt sich in gegebene Scharnierflügel einbetten. Die drei größeren Ausführungen sind schraubbar und bieten die Wahl zwischen gleichen und unterschiedlichen Friktionsmomenten zum Öffnen und Schließen.

Die Friktionsmechanik aus gehärtetem Stahl arbeitet absolut spielfrei und gewährleistet einen zuverlässigen, wartungsfreien Betrieb. Einer ihrer Vorteile liegt in der einfachen Handhabung und dem Verzicht auf zusätzliche Stellmechaniken bei geringstem Platzbedarf. Alle Scharniere der CEMA-Serie sind robuste Ganzmetallausführungen aus gehärtetem Stahl, Aluminiumguss und Aluminiumlegierungen, und schon die Standardserie ist für eine Lebensdauer von mehr als 20.000 Zyklen ausgelegt.