Für (fast) jeden Anwendungsfall

EtherCAT basierende Antriebsregler von Parker Hannifin

17. November 2009

Parker Hannifin stellt auf der diesjährigen SPS seine komplette Familie EtherCAT-basierender Servoregler auf dem Gemeinschaftsstand der EtherCAT Technology Group (ETG) vor.

Motornet DC ist ein bürstenloser Servomotor, der die vollwertige Elektronik von den bekannten Parker-Servoreglern integriert – und das alles sicher verpackt in der Schutzklasseausführung IP65. Die intelligenten Servomodule werden direkt an die DC-Spannungsversorgung angeschlossen. Die Versorgungsspannung kann dabei von 325 bis 750 V DC variieren. Motornet DC steht aktuell mit den Flanschmaßen 60, 70 und 100 mm bzw. mit Stillstandsmomenten von 1, 2 und 6 Nm zur Verfügung.

Compax3 – der globale Servoregler von Parker Hannifin. Alle Varianten der Baureihe, also die Geräte für einachsige Applikationen im kleinen und mittleren Leistungsbereich (C3S bis 30 A), Geräte für den hohen Leistungsbereich (C3H bis 155 A), Servoregler für hydraulischen Anwendungen (C3F) sowie Servoantriebsregler für Mehrachsanwendungen (C3M) können optional mit einem EtherCAT-Interface ausgerüstet werden. Compax3 ist in den Varianten T11 für die einfache Parametrierung, sowie natürlich in den programmierbaren Varianten T30 und T40, die mit der standardisierten Programmiersprache IEC 61131 programmiert werden, erhältlich.

TPD-M von Parker Hannifin ist weltweit einer der ersten Servoregler, der drei Servoendstufen in einem Gehäuse integriert. Für den Anwender ergeben sich neben der Reduzierung der Anschaffungs- und Betriebskosten auch eine Reihe neuer Möglichkeiten bezüglich Installation und Flexibilität. Der Servoregler TPD-M wurde speziell für den OEM Verpackungsmaschinenbau entwickelt, kann aber auch vorteilhaft in anderen, zentral organisierten Automationsstrukturen mit einer größeren Anzahl Servoachsen eingesetzt werden. Die hohe Flexibilität des TPD-M Servoreglers begründet sich durch die freie Anpassung der Endstufen auf die entsprechende Leistung der Servomotoren im Rahmen des zur Verfügung stehenden Gerätesummenstroms, der im Bereich von 2 bis 30 Ampere gewählt werden kann. Die Endstufen werden an einem zentralen Netzmodul betrieben und können dabei ein-, zwei- oder dreiachsig ausgeführt werden.

Die neuen digitalen Servoantriebe SLVD-N bieten höchste Performance in einem ultra-kompakten Gehäuse. Gerade in Applikationen mit vielen Achsen kann der Anwender von kleineren und damit deutlich kostengünstigeren Schaltschränken profitieren. Das Gerät bietet trotz seiner kompakten Abmessungen ein hohes Maß an Funktionalität, wie z.B. eine elektronische Kurvenscheibe. Typische Anwendungen für das SLVD-N finden sich im OEM-Verpackungsmaschinenbau.