Für große Distanzen

In großen Fabriken müssen Servoleitungen mitunter viele Meter zwischen Schaltschrank und Antrieb überbrücken und das ohne Leistungsabfall. Das geht nur, wenn die Servoleitung kapazitäts- und dämpfungsarm konstruiert ist wie zwei neue Leitungen von Lapp.

05. Dezember 2017

Die Ölflex Servo 7TCE eignet sich für Servoantriebe vieler namhafter Hersteller. Sie ist gelistet nach UL TC-ER sowie Flexible Motor Supply und ist damit sowohl für den europäischen als auch nordamerikanischen Markt zugelassen, was Lagerplatz und Teilenummern spart. Die kapazitätsarme Konstruktion resultiert aus einer Aderisolation aus XLPE, der Außenmantel besteht aus einem speziellen thermoplastischen Elastomer und erlaubt eine um rund 40 Prozent größere Verlegelänge gegenüber herkömmlichen Lösungen. Die Leitung erfüllt viele Vorgaben für Ölbeständigkeit, Flammwidrigkeit und UV-Beständigkeit, jeweils auch nach nordamerikanischen Normen.

Eine weitere Servo-Variante ist die geschirmte Geberleitung Ölflex Servo 728 CY. Sie eignet sich für die meisten analogen und inkrementellen Drehgeber in Servoantrieben vieler namhafter Hersteller. Auch diese Leitung ist dämpfungsarm und erlaubt große Übertragungsdistanzen dank einer Aderisolation aus Polypropylen. Die geschirmte Leitung ist ölbeständig und daher für viele Anwendungen im Maschinenbau mit fester Verlegung geeignet. Großes Augenmerk haben die Entwickler auf eine dünne und leichte Konstruktion gelegt: Die 728 CY ist um zehn Prozent dünner als vergleichbare Leitungen, was sich besonders in engen Schaltschränken als nützlich erweist.