Für gute Verbindungen

Granta Design veröffentlicht im Softwarepaket Granta MI neue Tools, die wesentliche Daten über Schweißungen und andere Verbindungstechniken enthalten. Bei der Zusammenstellung dieser Daten arbeitet Granta mit Unternehmen der Automobilindustrie zusammen.

28. April 2016

Innerhalb der Software Granta MI bringt Granta Design neue Funktionen zur Verwaltung von Daten über Schweißungen und andere Verbindungsverfahren. Diese Daten sind vor allem für Entwicklung und Simulation in der Automobilindustrie von Bedeutung. Erhoben wurden diese Daten insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Automotive Material Intelligence Consortium. Dies ist ein Verbund von Unternehmen, mit denen Granta Design  auf dem Gebiet der Materialinformation zusammenarbeitet. Zu der "AutoMatIC" abgekürzten Organisation gehören unter anderem General Motors, PSA Peugeot Citroën und Jaguar Land Rover.

Nach Auffassung von Granta Design ist die Kenntnis dieser Daten wichtig, weil das Verhalten von Fahrzeugen zum Beispiel beim Crash nicht nur von den verwendeten Werkstoffen, sondern auch von den Eigenschaften der Verbindungen abhängt. Welche der vielen möglichen Verbindungstechniken auch immer verwendet werden - ihre Eigenschaften müssen gemessen und die Messergebnisse den Ingenieuren zur Verfügung gestellt werden, die genaue Daten für Design, Simulation und Lebensdauerprognosen benötigen.

Die Daten in der Verbindungstechnik werden allerdings immer komplexer, da aus Gründen des Leichtbaus Komponenten zunehmend aus mehreren Materialien zusammengesetzt werden. Deswegen haben OEMs manchmal einige Zehntausend Datensätze für Schweißpunkte für die vielen möglichen Materialkombinationen von Verbindungsstellen, die verschiedenen Schweißprozesse sowie das Finish wie zum Beispiel Einbrennlackierung. Das erweiterte Granta MI soll diesen Herausforderungen begegnen durch eine systematische und effiziente Methode, um große Mengen komplexer Daten zu erfassen und zu nutzen.