Für noch mehr Details

Nvidia liefert die High-end-Grafikkarte M6000 jetzt mit 24 GB Videospeicher statt wie bisher mit 12 GB aus. Das freut besonders Fahrzeugdesigner, die häufig große Modelle im Speicher halten müssen, oftmals mit Texturen und Szenerien zur Produktion ansprechender Renderings.

05. April 2016

Die vor einem Jahr eingeführte Grafikkarte Nvidia M6000 ist nun mit 24 GB statt 12 GB Grafikspeicher ausgerüstet. Damit kann die für Workstations bestimmte High-end-Karte noch größere Datenmengen im Speicher vorhalten. Solche Karten werden zum Beispiel beim Automobildesign verwendet. Sie können auch große, detailreiche Modelle darstellen, um Bilder für die Werbung zu rendern. Schnell genug für solche Datenmengen ist die Karte, denn der Prozessor ist über 384 Datenleitungen bei einer Transferrate von stolzen 317 GByte/s mit dem Speicher verbunden.

Von dem großzügig bemessenen Speicher soll unter anderem die Rendertechnik "Global illumination" profitieren, die berechnet, wie Licht von Oberflächen reflektiert wird und sich in anderen Oberflächen spiegelt. Mit Global illumination lassen sich Effekte von indirekter Beleuchtung und Schattierung prüfen und Designschwächen aufdecken. "Global illumination ist der Gipfel des Designs", so Dennis Malone Ingenieur für virtuelle Prototypen bei Nissan. "Mit genügend Grafikspeicher können wir schneller bessere Entscheidungen treffen, unsere Arbeitsabläufe beschleunigen und den Designprozess kosteneffektiver machen."