Für Präzision und Tempo

Antriebstechnik

Motorfeedback – Die Regelung von Synchronmotoren erfordert hochgenaue Motorfeedback-Geber. Eine neue Baureihe gewährleistet höchste Präzision auch bei dynamischen Bewegungen.

16. Februar 2012

Ein entscheidendes Element vieler Antriebslösungen mit Synchronmotoren ist der Motorfeedback-Geber, der die aktuelle Stellung der Motorwelle an den Regler zurückgibt. Die maßgeblichen Eigenschaften dieser Sensoren sind neben Robustheit und hoher Präzision ein möglichst geringer Bauraum sowie ein wartungsfreier Betrieb.

Alle diese Anforderungen erfüllen die Motorfeedback-Geber der neuen Serie WDGF, die der Automatisierungsspezialist Wachendorff aus Geisenheim vorgestellt hat. Die optoelektronischen Singleturn-Absolutwertgeber kommen ohne Getriebe und Batterie aus und benötigen mit ihrem 36-Millimeter-Gehäuse nur einen sehr geringen Bauraum.

Einfache Montage

Die Geber lassen sich schnell montieren, einfach in Betrieb nehmen und liefern hochpräzise Signale für eine dynamische und komfortable Regelung. Die konische Welle sowie die speziell konstruierte Drehmomentstütze vereinfachen die Integration der Drehgeber in das Motorengehäuse.

Sämtliche mechanischen und elektrischen Bauteile sind auf hohe Dynamik und anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ausgelegt. So erlauben die Präzisionskugellager einen Dauerbetrieb bei 12.000 U/min auch bei Vibrationen und Stößen mit einer Beschleunigung bis zu 300 m/s2. Der Betriebstemperaturbereich von -40 bis +115 Grad Celsius sowie die Schutzart IP67 garantieren eine lange Lebensdauer.

Die Übertragung der Singleturn-Werte mit einer Auflösung von 19 Bit über die echtzeitfähige BiSSC-Schnittstelle gewährleistet allerhöchste Präzision bei hochdynamischen Bewegungen. Gleichzeitig liefert das optische Messprinzip 2.048 sin/cos-Signale pro Umdrehung. Als reiner Inkrementalgeber liefert das Gerät bis zu 25.000 Impulse pro Umdrehung.

Eine rückseitig platzierte zweifarbige LED unterstützt die schnelle Inbetriebnahme auch bei widrigen Einbaubedingungen. Eine Vielzahl von möglichen Kabellängen und Anschlussmöglichkeiten erlaubt die Anpassung an die individuellen Anforderungen der jeweiligen Anwendung.

Erschienen in Ausgabe: 01/2012