Für Schallschutztüren und Laseranlagen

Sicherheitszuhaltung für Schutztüren mit Überlappung

08. April 2010

Schutztüren an konventionellen Maschinen und Anlagen werden häufig aus den handelsüblichen modularen Profilsystemen aufgebaut. Bei manchen Maschinentypen verwendet man aber aufwändigere Türen, weil man z. B. besonderen Schallschutz gewährleisten möchte. Ein spezieller Fall sind auch Laserbearbeitungsanlagen. Hier gilt es sicherzustellen, dass ein „verirrter“ Laserstrahl nicht durch den Türspalt dringt. Daher müssen die Schutztüren eine Überdeckung zur Zarge bzw. zum Profil aufweisen.

Für solche und andere Anwendungsfälle hat die Schmersal Gruppe eine neue Variante des AZM 200 entwickelt. Diese innovative Sicherheitszuhaltung fragt die Stellung von Schutztür und Verriegelung über die von Schmersal entwickelte CSS-Sensorik ab. Zudem sind der Tügriff und eine Notentriegelung direkt ins System integriert.

Damit der Maschinenbauer diese ergonomischen und montagefreundlichen Sicherheitszuhaltungen auch an Schutztüren mit Überlappung nutzen kann, haben die Schmersal-Konstrukteure nun einen Betätiger mit breiterem Türschild entwickelt. Dieser Betätiger mit der Bezeichnung B 40 überbrückt die zusätzliche Distanz, die sich aus der Überlappung von Schutztür und Maschinenumhausung ergibt.

Die Montage der neuen Sicherheitszuhaltung, die auf der Automatica (Halle A 2 Stand 303) gezeigt wird, ist ganz einfach. Zum System gehört auch eine Notentriegelung mit rotem „Panikgriff“. Er ermöglicht es dem eventuell im Gefahrenbereich eingeschlossenen Personal, buchstäblich mit einem Griff, die Schutztür von innen zu öffnen.

Mit dem B 40 erweitert die Schmersal Gruppe das Produktspektrum der Sicherheitsschalter und Sicherheitszuhaltungen vom Typ AZ 200 / AZM 200. Die neuen Modelle lassen sich, wie alle Sicherheits-Schaltgeräte mit CSS-Sensorik, in Reihe schalten, so dass bis zu 31 Geräte über einen gemeinsamen Sicherheitsbaustein ausgewertet werden. Zur Auswertung der nicht sicherheitsgerichteten, diagnoserelevanten Signale stehen Gateways für die gebräuchlichen Feldbus-systeme zur Verfügung.