Funk-Sendemodul für Induktivsensoren

Anbrigen von Induktivsensoren an beweglichen Maschinenteilen kein Problem mehr

17. Oktober 2012

Viele Konstrukteure im Maschinen- und Anlagenbau kennen das Problem: An einem beweglichen Maschinenteil soll ein Induktivsensor angebracht werden, um z. B. eine Position abzufragen. Die Zuführung der Energie- und Signalleitung lässt sich aber nur mit hohem Aufwand, das heißt mit Kabelschleppeinrichtungen oder Schleifkörpern, realisieren.

Diese Aufgabenstellung lässt sich mit einer Neuentwicklung aus dem Steute-Geschäftsbereich »Wireless« einfacher in die Praxis umsetzen. Dazu verwendet man einen bewährten Induktivsensor aus dem Steute-Programm in Kombination mit einem neuen Funk-Sendemodul, das über Stecker mit dem Sensor verbunden wird.

Das ebenso kompakte wie robuste Modul kann in unmittelbarer Nähe zum Sensor angebracht werden. Es überträgt die vom Sensor ausgegebenen Signale über das bewährte und industriegerechte EnOcean-Protokoll an eine Empfangseinheit, die in der Regel im Schaltschrank untergebracht wird. Hier bietet Steute verschiedene Varianten mit einem, zwei oder vier Kanälen. Auch ein Repeater kann eingesetzt werden.

Die Entfernung zwischen Sendemodul und Empfänger kann bis zu 30 Meter in Gebäuden und bis zu 300 Meter im Freifeld betragen. Die Energieversorgung des Sendemoduls übernimmt eine Longlife-Batterie. Auch unter ungünstigen Bedingungen mit Abstrahlflächen und anderen Funksystemen, wie sie in der Industrie oft vorliegen, gewährleisten die kabellosen Steute-Sensoren eine hohe Übertragungssicherheit.

Die Funk-Induktivensoren in Zylinderbauform stehen in drei Baugrößen – M12, M18 und M30 – jeweils in bündiger und nicht-bündiger Ausführung zur Verfügung. Darüber hinaus kann das universelle Sendemodul auch an andere Arten von Schaltgeräten und Sensoren angeschlossen werden und sie damit funkfähig machen.