Gefällt mir, gefällt mir nicht…

Dass die Profile von Bewerbern im Netz gescannt werden, ist nichts Neues. Überraschend ist, dass laut einer neuen Studie die meisten dafür Facebook statt Xing nutzen.

07. November 2014

Als Bewerber muss man heutzutage damit rechnen, dass der Personalverantwortliche mindestens in einem sozialen Netzwerk nach seinem Profil sucht. Die meisten gehen wohl, wie unsere Redaktion davon aus, dass hier das Xing-Profil durchstöbert wird – leider ein Irrglaube.

Eine Studie von TÜV und Statista im Auftrag von Hubert Burda Media zeigt, dass Personalabteilungen für ihre Kandidaten-Recherchen noch häufiger Facebook nutzen. 52 Prozent der Personaler gaben demnach an, Facebook-Profile anzuschauen. Auf Platz 2 mit 34 Prozent folgte Xing. Sehen Sie sich dazu auch eine Grafik an.

Um selbst nach geeigneten Kandidaten zu suchen, setzen 28 Prozent der Personalabteilungen auf Xing. Dieses Business-Netzwerk bewerten sie am besten. Doch der Abstand zu Facebook beträgt nur 2 Prozent. Als weniger wichtig und weniger gut bewerten die Recruiter LinkedIn und Google+.

Die Studie zeigt einmal mehr auf, dass die Pflege von Profilen in sozialen Netzwerken sehr wichtig ist. Peinliche Informationen und Fotos sowie das „Liken“ von fragwürdigen Themen sollten Bewerber darin verschwinden lassen. Außerdem verdeutlichen diese Zahlen ganz klar, dass die Bewerbungschancen von Facebook-und Xing-Verweigererern sich bei manchen Unternehmen verschlechtern könnten.