Gepflegter Klassiker

Autodesk veröffentlicht das jährliche Update für AutoCAD (LT). Obwohl der CAD-Klassiker auf das Jahr 1982 zurückgeht, bietet das neue Release wieder zahlreiche Verbesserungen und ganz neue Features.

07. April 2016

Vor kurzem hat Autodesk AutoCAD und AutoCAD LT in den Releases 2017 vorgestellt. Zu den prominentesten Neuigkeiten zählt der Import von PDF. AutoCAD-Anwender können nun erstmals Geometrien True-Type-Schriften sowie Rasterbilder in Zeichnungen importieren. Eine weitere auffällige Neuheit ist die "Autodesk Desktop App", die den bisherigen Autodesk Application Manager ersetzt. Dieses Tool liefert Produktupdates und Schulungsmaterialien direkt auf den Desktop. Das Tool weiß, welche Software der Anwender bei Autodesk abonniert hat, und soll die genau dafür passenden Daten liefern. Schließlich wurde die Eingabe von Mittellinien und Mittenmarkierungen vereinfacht. Bei der Subskription von AutoCAD (LT) 2017 erhalten alle Benutzer zusätzlich eine Lizenz für das cloudbasierte AutoCAD 360 Pro für die Arbeit unterwegs.

Für AutoCAD LT 2017 hat Autodesk hier die neuen Funktionen zusammengefasst. Insgesamt sind 16 neue Funktionen für AutoCAD LT 2017 verzeichnet, von größenveränderlichen Dialogboxen über Design Feed (Synchronisierung der Datei-Aktualisierung mit zugehörigen Kommentaren) bis zur "smarten Dimensionierung" (Dimensionierung passend zum Zeichnungsinhalt).

Die Neuigkeiten von AutoCAD 2017 (ohne LT) beschreibt der AutoCAD 2017 Preview Guide. Insbesondere die Benutzeroberfläche wurde in vielen Details überarbeitet, zum Beispiel durch neue Dateidialoge bei jedem Tool zur Dateiauswahl und eine neue Dialogbox für "Einfügen". Wer eine frühere Version von AutoCAD nach seinen Wünschen modifiziert hat, kann nun in dem Dialog "Migrate Custom Settings" diese Einstellungen ganz oder teilweise nach AutoCAD 2017 herüberretten. Der Dialog zeigt die gefundenen Änderungen, und der Benutzer kann wählen, welche beibehalten oder verworfen werden sollen.