Gewusst wie

KWEA-Einspeiseumrichter für Bestleistung

09. Februar 2011

Windkrafttechnik „Made in Germany“ setzt dank der hohen Innovationskraft deutscher Unternehmen weltweit Maßstäbe. Bestes Beispiel im Bereich Kleinwindenergieanlagen (KWEA) ist der Einspeiseumrichter aeocon. Das Ergebnis aus kombiniertem Know-how in unterschiedlichen Bereichen wird vom 17. bis 20. März auf der New Energy Husum präsentiert.

Primärbedarf, Standort, verfügbare Technik – Kleinwindenergieanlagen sind ein weites Feld, in dem es viele Details zu berücksichtigen gilt. Darauf hat sich die INENSUS GmbH spezialisiert und kennt die differenzierten Anforderungen des Anwendungsbereichs genau.

Wissen trifft Technik

Dieses fundierte Verständnis für die Besonderheiten von Windkrafttechnik floss in die Entwicklung des Einspeiseumrichters aeocon des Lüneburger Spezialisten für Steuerungs-, Regelungs- und Antriebselektronik Sieb & Meyer ein. Er eignet sich sowohl für Verbundnetz- als auch für Insellösungen mit den unterschiedlichsten Anlagenkonzepten bis 15 kW Einspeiseleistung und ist weltweit bei einer Netzspannung bis 230 V einsetzbar.

Systemauslegung, Netzintegration und Regelung wurden exakt auf die Betriebsbedingungen von Kleinwindanlagen abgestimmt und damit Schwächen von auf Photovoltaiktechnologie basierenden Lösungen beseitigt. Der Einspeiseumrichter mit dreiphasigem AC-Eingang zeichnet sich durch besonders effiziente Regeltechnik sowie Betriebsführungsfunktionen aus und kann so auf spontane Leistungsschwankungen, beispielsweise durch Windböen verursacht, entsprechend reagieren.

Die intelligente Kennliniensteuerung gewährleistet, dass die Windkraftanlage stets sauber anläuft und der optimale Betriebspunkt bei unterschiedlichen Windverhältnissen gewählt wird. So wird vor allem im Teillastbereich der bestmögliche Wirkungsgrad erzielt. Dank eines sehr weiten Eingangsspannungsfensters lassen sich bereits geringe Windgeschwindigkeiten ausnutzen; denn gerade für Eigenversorgungslösungen ist ein kontinuierlicher Ertrag wichtig.

Die Konzeption des aeocon erlaubt bereits die Energieerzeugung bei einem Sechstel der Nenneingangsspannung; damit ausgestattete Kleinwindenergieanlagen können in einem größeren Bereich betrieben werden als die meisten Anlagen auf Basis von Umrichtern aus dem Photovoltaik-Bereich. Eine weitere Besonderheit ist die Leistung-Drehzahl-Kennlinie.

Durch die Nutzung des Rotor-Drehzahlsignals aus der Generatorfrequenz und den acht Stützstellen, die zur Feinjustage der Regelkennlinie dienen, erzielen aeocon-Einspeiseumrichter eine besonders hohe Regelgüte. Mit der Erweiterung der Reihe um die Modelle aeocon 4000 und aeocon 5000 wird das Gehäuse optimiert, das ab Mitte 2011 statt der bisherigen Schutzklasse IP 40 in IP 54 verfügbar sein wird.