Gezielt optimiert

Stratasys und Dassault Systèmes kooperieren bei der Marke Simulia in Sachen 3D-Druck. Die Simulationstools von Dassault unterstützen jetzt gezielt die FDM-Drucker und die Materialien von Stratasys.

20. Februar 2017

Dassault Systèmes und Stratasys haben zusammen daran gearbeitet, die Unterstützung von FDM-Druckern von Stratasys durch die verschiedenen Simulationstools der Marke Simulia zu verbessern. Die Kooperation zielt vor allem auf Teile für die Branchen Luft- und Raumfahrt sowie Automobilbau. Simulia unterstützt Designoptimierung für 3D-Druck im FDM-Verfahren, um Material zu sparen und besonders leichte Teile  herstellen zu können. Insbesondere im Vergleich zu klassischen Verfahren wie Spritzguss lässt sich dadurch das Gewicht reduzieren. Die Simulation von Festigkeit und Dauerfestigkeit soll sicherstellen, dass der Leichtbau nicht auf Kosten der Robustheit geht. Auch der Druckvorgang wird simuliert, um nähere Kenntnisse über die Leistungen der produzierten Teile zu erhalten.

"Damit die additive Produktion ihr wahres Potential entfalten kann, brauchen Ingenieure Werkzeuge, mit denen sie ihre praktisch unbegrenzte geometrische Freiheit nutzen können. Indem wir die speziellen Charakteristika des FDM-Prozesses komplett simulieren, bringen wir beispiellose Genauigkeit und Geschwindigkeit in den Design- und Prüfungsprozess", sagt Scott Berkey, CEO von Simulia bei Dassault

Systèmes. "Wir sind erfreut, mit Stratasys zusammenzuarbeiten, um den Kunden diese wichtigen Fähigkeiten zu bieten."