Glasscape von Rafi

Qualitätssteigerung mit Glassensoren aus eigener Produktion

14. Juni 2013

Mit den Bediengeräten aus dem Glasscape -Programm zählt Rafi zu den führenden Anbietern von kapazitiven Touch-Eingabesystemen für industrielle Anwendungen. Seit neuestem fertigt Rafi die Glassensoren für Touchscreens mit großen Bildschirmdiagonalen bis 24 Zoll selbst. Damit wird die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Geräte verstärkt und gleichzeitig die Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern verringert, die ihre Kapazitäten verstärkt auf den Massenmarkt für Smartphones und Tablet-PCs ausrichten.

Bisher verwendete Rafi hauptsächlich Foliensensoren, bei denen eine transparente Indium-Zinn-Oxid-beschichte Folie mit mikroskopischen Leiterbahnstrukturen auf die Rückseite des Frontglases laminiert wird. Da aber viele der größtenteils asiatischen Zulieferer ihre Produktionskapazitäten auf die Herstellung kleinerer Folien ausrichten, verlängerten sich die Lieferfristen, während die Produktqualität teils abnahm. Zudem nahmen viele Hersteller nur noch Bestellungen oberhalb vierstelliger Stückzahlen an – Größenordnungen, die nicht mehr den Bedarf der Berger trafen. Um die Verfügbarkeit und hohe Qualität der benötigten Sensoren zu sichern, entschied Rafi, künftig Glassensoren aus eigener Fertigung zu verwenden. „Mit der Produktion der Glassensoren im eigenen Haus schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe“, erläutert Carmen Hanser, Glasscape-Produktmanagerin bei Rafi. „Erstens ist die Verfügbarkeit der Sensoren jederzeit gesichert und wir können viel flexibler auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen. Zweitens verfügen die Glassensoren über einige qualitative Vorteile, da ihr Flächenwiederstand geringer und der zulässige Temperaturbereich mit minus 40 Grad Celsius bis plus 85 Grad Celsius deutlich größer ist als bei Foliensensoren. Und drittens bieten Glassensoren speziell bei der Fertigung großer Bildschirmdiagonalen gegenüber Foliensensoren klare Kostenvorteile.“