Grafikpower verbessert

Nvidia führt neues Release von Software für virtuelle Workstations mit verbesserter Leistung ein.

18. September 2015

Nvidia hat auf der US-Messe VMworld die Software Nvidia Grid in Version 2.0 vorgestellt. Sie wird genutzt, um für virtualisierte Workstations, die in Rechenzentren betrieben werden, genügend Grafikleistung bereitzustellen.

Die Grid-Software von Nvidia stellt dabei eine quasi eine Schicht dar, die zwischen der Applikation und die Grafikkarte liegt und die Befehle an die Karte sendet. Als Grafikkarte werden leistungsstarke Modelle aus der Tesla-Reihe verwendet, wobei sich je nach Anforderung in der Regel mehrere Anwender eine Karte teilen.

Das neue Release wird von Beginn an von mehreren namhaften Serveranbietern wie Cisco, Dell, HP und Lenovo unterstützt. Nach Angabe von Nvidia ist die Software für 125 Servermodelle freigegeben, erstmals auch für Bladeserver. IT-Abteilungen können durch eine solche serverbasierte Konfiguration Mitarbeitern aus dem Stand komplette Konfigurationen mit der benötigten Leistung anbieten und die Verteilung von Ressourcen verbessern.

Die Software wurde vor allem an diesen Punkten verbessert:

• doppelte maximale Anwenderzahl: Ein Server kann nun bis zu 128 Nutzer bedienen,

• doppelte Applikationsleistung: Laut Nvidia wurde die Leistung durch die aktuelle GPU-Architektur "Maxwell" verdoppelt und übertrifft nun viele Workstations mit lokal installierter Grafikkarte,

• Bladeserver-Unterstützung: statt "normalen" Rackservern sind nun auch Bladeserver verwendbar (steckbare Boards mit gemeinsamem Netzteil),

• Linux-Unterstützung: Die Clients können nun auch unter Linux statt nur unter Windows laufen.Interessenten können einen virtualisierten Desktop mit 3D-Anwendungen wie AutoCAD, SolidWorks und Siemens NX hier selbst ausprobieren.