Gratis simulieren

Bei Simscale können Anwender kostenlos simulieren, wenn die Daten öffentlich gemacht werden. Für Einzelanwender und Unternehmen stehen beim cloudbasierte Simulationsservice konventionell bezahlte Konten zur Verfügung.

10. Februar 2016

Seite Mitte 2013 stellt die von Studenten der TU München gegründete Simscale Simulationskapazitäten in der Cloud zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt nicht durch Clients, sondern im Browser.

Als Simulationsarten bietet Simscale Strukturmechanik, Strömungsmechanik, Thermodynamik, Akustik sowie Partikeltransport. Für den CAD-Import unterstützt Simscale die Austauschformate STEP, IGES, BREP und STL. Bei der Vernetzung wird der Anwender durch Automatismen unterstützt.

Eine Neuheit ist die mögliche Kopplung mit dem cloudbasierten CAD-System Onshape. Durch einen speziellen Connector ist es nun möglich, CAD-Modelle aus Onshape direkt nach Simscale hochzuladen und dort zu verarbeiten. Ein kurzes Einführungsvideo zeigt das Prinzip. Onshape ist wie Simscale eine cloudbasierte Software, die per Browser bedient wird.

Als weitere Neuheit bietet Simscale nun kostenlose Community-Accounts an. Für diese Accounts stehen 3000 CPU-Stunden und 500 GB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Allerdings sind alle mit solchen Accounts erstellten und bearbeiteten Daten grundsätzlich für andere Anwender nutzbar.

Für Simscale hat dies den Effekt, dass durch die öffentlichen Projekte eine wachsende Menge von Teilen und Beispielkonstruktionen zur Verfügung steht, die für alle Simscale-Anwender nutzbar ist. Andere Accounts kosten 170 Euro (Professional) oder 850 Euro (Enterprise) pro Monat.