Griff zur Brille

Mit dem Release 11 von Icido unterstützt die VR-Software von ESI erstmals VR-Brillen zur 3D-Darstellung in der industriellen Produktentwicklung. Diese Erweiterung der nutzbaren Hardware soll auch die standortübergreifende Zusammenarbeit erleichtern.

03. Februar 2017

Die VR-Software Icido von ESI ist in der neuen Version 11 erstmals mit VR-Brillen nutzbar. Bisher setzte ESI ganz auf Projektionswände sowie spezielle Brillen und Handgeräte zum Tracken der Benutzer. ESI nennt beispielhaft die HTC Vive Business Edition als unterstützte VR-Hardware. Durch die kostengünstigen VR-Brillen ist die VR-Simulation kurzfristig nutzbar unabhängig von der Verfügbarkeit einer größeren, zentralen VR-Umgebung. Mit Hilfe der VR-Software können die Anwender mit ihren virtuellen Produkten ähnlich interagieren wie in der Wirklichkeit. Die VR-Brillen bieten zudem die Möglichkeit, dass Personen an anderen Standorten über das Internet sich auf die Simulationen aufschalten und an den Sitzungen teilnehmen. 

"ESIs Einsatz der ‚Vive Business Edition‘ mit der führenden Software Icido ist ein Zeugnis dafür, wie schnell die immersive VR-Darstellungstechnologie von führenden Technik- und Fertigungsunternehmen adaptiert wird“, sagt Herve Fontaine, Vizepräsident Virtual Reality Enterprise and Business Development bei HTC Vive. „Durch den Einsatz von ‚Vive Business Editions‘ mit hochqualitativen Displays, präzisem Tracking und interaktiven Controllern kann jeder Ingenieur nun schnell Versuchsbauten und eine immersive „Im-Betrieb“-Validierung ohne eine Cave durchführen.“