Größte Investition seit Gründung

Neue Anlagen für die Wärmebehandlung großer Konstruktionselemente

18. September 2007

Die Härterei Reese Bochum GmbH hat den Startschuss für den größten Ausbau technischer Anlagen seit ihrer Gründung im Jahr 1948 gegeben. Das Betriebsgelände wird um 9.000 m² erweitert und eine neue Werkshalle errichtet. Das Gesamtvolumen der Investition beträgt rund 15 Millionen €. Mit den neuen Anlagen will die Bochumer Härterei ihren technologischen Vorsprung in der Wärmebehandlung besonders großer Konstruktionselemente, wie z.B. Zahnräder für Offshore- und Windkraftanlagen sowie von Schiffsantrieben mit einem Durchmesser von über 4.000 mm sichern. Aus ganz Europa werden die schwergewichtigen Stahlbauteile in Bochum angeliefert, um dort auf die gewünschte Härte und Verschleißfestigkeit gebracht zu werden. Der Trend zu immer größeren Anlagen und Leistungen ist von der Härterei Reese frühzeitig aufgegriffen worden. Als Mitglied der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) wurde gemeinsam mit den Kunden die wissenschaftliche Basis für viele Bereiche dieser Technik gelegt und vor Ort mit der engagierten und erfahrenen Belegschaft umgesetzt.

Geschäftsführer Dipl.-Ing. Gerhard Reese nannte aus Anlass der Grundsteinlegung beeindruckende Zahlen für das Umsatzwachstum. Sowohl in 2005 als 2006 lag die Steigerung bei rund 25% . Auch in 2007 wird noch ein Anstieg auf hohem Niveau von etwa 15% erwartet - nur begrenzt durch die Kapazität der bestehenden Anlagen. Gerhard Reese: „Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen Mitte 2008 werden wir den Kapazitätsengpass überwinden und unseren Kunden im Maschinen- und Anlagenbau entscheidende Vorteile bei der Wärmebehandlung von großdimensionierten Konstruktionselementen bieten.“