Gründlicher planen

Eplan Preplanning als neues Modul für die erste Stufe des Engineering

07. April 2015

Eplan bringt mit Eplan Preplanning ein neues Modul der Eplan-Plattform, das die Vorplanung ("Basic Engineering") für neue Produkte erleichtern soll. Die Software wird vorgestellt auf der Hannover Messe und im Juni 2015 auf der Achema. Mit der Software lässt sich die Automatisierungsstruktur einer Maschine oder Anlage in einem frühen Projektstadium bestimmen. Das kann zum Beispiel durch Import einer Antriebsliste geschehen, die nur grundlegende Informationen zu den geplanten Antrieben erhält. Der Automatisierer ergänzt dazu weiterhin innerhalb der Vorplanung die Informationen zu Sensoren und Aktoren, bis er daraus im Detail Engineering die Schaltungsunterlagen erstellen kann.

Auch typische Aufgaben der Prozessautomation soll das Softwaremodul unterstützen, beispielsweise die Definition der Feldinstrumentierung. Eplan Preplanning soll ermöglichen, die ersten wesentlichen Anforderungen bis hin zu detaillierten Spezifikationsdaten zur Auslegung von Feldgeräten zu sammeln, zu erfassen und auszuwerten und mit Vorlagen zu verwalten. Dabei werden auch Daten aus den Maschinen und Anlagen in die Konfiguration einbezogen. Wird zum Beispiel in einer Anlage die Umgebungstemperatur geändert und in Eplan Preplanning eingetragen, so wird dieser Temperaturwert in allen Gerätespezifikationen geändert, die diesem Bereich zugeordnet sind.

Eplan Preplanning bietet auch die Möglichkeit, die Bezeichnungen der Felder den Erfordernissen anzupassen. Ob es sich Förder- oder Tankanlagen handelt, die passende Nomenklatur wird in der Vorlage hinterlegt und ist damit passend bei Importen aus anderen Modulen.