Hartcoating für die Antriebstechnik

Metallveredelung kombiniert Eigenschaften von Alu und Stahl

26. Juni 2007

Das Unternehmen Hernee Hartanodic bietet als Spezialist für Hartanodisierung die Oberflächenbehandlung für Unternehmen der Antriebstechnik und des Anlagenbaus an, die mit dem Verfahren erhebliche Vorteile realisieren.

Bei der Entwicklung antriebstechnischer Systeme ist der Einsatz von Zahnrädern Standard. Auf Grund der üblicherweise hohen Beanspruchung und Abnutzung dieser Komponenten etwa in der Fördertechnik werden sie in der Regel aus Stahl gefertigt. Dieser Grundwerkstoff hat jedoch durch sein hohes Gewicht deutliche Nachteile, die bisher wegen der starken Abriebfestigkeit in Kauf genommen werden. Hernee Hartanodic bietet mit der Oberflächenbehandlung von Aluminium eine Lösung, die die Vorteile beider Materialeigenschaften miteinander verbindet.

Hernee Hartanodic in Greifenstein-Beilstein ist Spezialist für die Veredelung von Aluminium. Fachleute bezeichnen diesen Vorgang als Hardcoating oder Harteloxal. Das Leichtmetall Aluminium wird dabei nicht nur harteloxiert, sondern gleichzeitig in seiner Oberflächenstruktur derart optimiert, dass es nach der Behandlung hart wie Stahl ist. Zu den bekannt günstigen Eigenschaften des Aluminiums kommt die von Stahl bekannte hohe Verschleiß- und Abriebfestigkeit, die sich besonders im Anlagenbau und in der Konzeption antriebstechnischer Systeme auszahlt. Harteloxierte Zahnräder aus Aluminium sind leicht und dabei abriebfest wie Stahl-Zahnräder.

Das elektrolytische, anodische Beschichten von Aluminium- Werkstoffen erhöht nicht nur die Korrosionsbeständigkeit der Ausgangsstoffe, sondern bietet eine verbesserte elektrische Isolier- und eine geringere Wärmeleitfähigkeit.

Der Veredelungsprozess einschließlich des Tauchverfahrens mit einem Schwefelsäure-Wassergemisch wird bei Hernee Hartanodic den strengen Umweltauflagen des Öko-Audits „EMAS“ gerecht.