Hilfreicher Laser

Tebis nutzt bei seiner CAD/CAM-Software verstärkt den Laser: Zur Hausmesse 2017 hat Tebis neue Module zum Laserhärten und zum Laserauftragsschweißen vorgestellt. Auch die Robotersteuerung hat zugelegt.

25. Juli 2017

Tebis hat auf seiner Hausmesse 2017 zwei neue Erweiterungsprodukte für ihre CAD/CAM-Fertigungspakete vorgestellt, nämlich Laserhärten und Laserauftragsschweißen. Beide Softwareerweiterungen sind ab sofort verfügbar. Zugleich hat Tebis die Robotersteuerung erweitert, die häufig in Kombination mit der Laserbearbeitung verwendet wird: sie wird, auf acht zeitgleich fahrende, einzeln konfigurierbare Achsen erweitert.

Mit Laserhärten können Anwender komplexe Stahl- und Stahlgussteile lokal eingegrenzt bei definierter Tiefenwirkung bis zu 1,5 mm härten ohne anschließend erforderliche Fräsbearbeitung zum Kompensieren des entstandenen Verzugs. Damit erhöhen Werkzeug- und Formenbauer die Belastbarkeit von Messern, Backen, Schneidkanten, Formplatten  und damit die Standzeit der gefertigten Werkzeuge und Formen. Mit Laserauftragsschweißen reparieren Fertigungsbetriebe Teilbereiche von Bauteilen, beispielweise im Werkzeug- und Formenbau. Dabei schmilzt ein Laserstrahl den Schweißwerkstoff und das Bauteilmaterial in Schichten auf und es entsteht eine belastbare Verbindung. Anschließend kann darauf die Fräsbearbeitung stattfinden.

Die auf der Tebis-Hausmesse vorgestellte Software bietet Funktionen zur CAD-Aufbereitung und Kollisionsprüfung, 3D-Strahlgeometrie sowie Werkzeug- und Technologiedatenverwaltung. Damit lassen sich die für robotergestützte Arbeit benötigten NC-Programme mit beruhigten Schwenkbewegungen selbst für hochkomplexe Bauteile programmieren. Durch die Erweiterung auf acht einzeln konfigurierbare Achsen sind Roboterzellen mit zusätzlichen Verfahr- und Rundtischachsen besser nutzbar. Zudem stellt Tebis weitere Funktionen bereit, um unerwünschte Singularitäten und Einschwenkungen im Endschalterbereich zu vermeiden.