Tebis hat auf seiner Hausmesse 2017 zwei neue Erweiterungsprodukte für ihre CAD/CAM-Fertigungspakete vorgestellt, nämlich Laserhärten und Laserauftragsschweißen. Beide Softwareerweiterungen sind ab sofort verfügbar. Zugleich hat Tebis die Robotersteuerung erweitert, die häufig in Kombination mit der Laserbearbeitung verwendet wird: sie wird, auf acht zeitgleich fahrende, einzeln konfigurierbare Achsen erweitert.

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Mit Laserhärten können Anwender komplexe Stahl- und Stahlgussteile lokal eingegrenzt bei definierter Tiefenwirkung bis zu 1,5 mm härten ohne anschließend erforderliche Fräsbearbeitung zum Kompensieren des entstandenen Verzugs. Damit erhöhen Werkzeug- und Formenbauer die Belastbarkeit von Messern, Backen, Schneidkanten, Formplatten  und damit die Standzeit der gefertigten Werkzeuge und Formen. Mit Laserauftragsschweißen reparieren Fertigungsbetriebe Teilbereiche von Bauteilen, beispielweise im Werkzeug- und Formenbau. Dabei schmilzt ein Laserstrahl den Schweißwerkstoff und das Bauteilmaterial in Schichten auf und es entsteht eine belastbare Verbindung. Anschließend kann darauf die Fräsbearbeitung stattfinden.

Die auf der Tebis-Hausmesse vorgestellte Software bietet Funktionen zur CAD-Aufbereitung und Kollisionsprüfung, 3D-Strahlgeometrie sowie Werkzeug- und Technologiedatenverwaltung. Damit lassen sich die für robotergestützte Arbeit benötigten NC-Programme mit beruhigten Schwenkbewegungen selbst für hochkomplexe Bauteile programmieren. Durch die Erweiterung auf acht einzeln konfigurierbare Achsen sind Roboterzellen mit zusätzlichen Verfahr- und Rundtischachsen besser nutzbar. Zudem stellt Tebis weitere Funktionen bereit, um unerwünschte Singularitäten und Einschwenkungen im Endschalterbereich zu vermeiden.