Hochdruckresistent

Hochdruckfeste induktive Näherungsschalter von Contrinex

01. Februar 2011

Die hochdruckfesten induktiven Näherungsschalter von Contrinex überzeugen mit der höchsten Arbeits- und Spitzendruckfestigkeit auf dem Markt. Sie sind gleichzeitig gasdicht und eignen sich damit sowohl für Hochdruck- als auch für Hochvakuumanwendungen.

In den vergangenen zwanzig Jahren verdoppelten sich die Arbeitsdrücke moderner Hydraulik- und Pneumatikapplikationen. Die Prozesse sind heute dynamischer, die auszuführenden Bewegungen schneller. Immer kleinere Baugruppen müssen immer größere Lasten bewegen. Der Schweizer Sensorikspezialist Contrinex begegnete diesen Anforderungen mit der Entwicklung leistungsstarker hochdruckfester Induktivsensoren. Die Sensoren der Serie P eignen sich für extrem dynamische Druckbeanspruchungen wie beispielsweise bei der Überwachung von Kolben- und Ventilendstellungen in hochdynamischen hydraulischen Systemen oder der Drehzahlüberwachung und Messung an Hydraulikmotoren. Contrinex bietet die Sensoren auch in den besonders kleinen Baugrößen P5 und P8 für M5- respektive M8-Gewinde an und trägt damit wesentlich zur Optimierung miniaturisierter Hockdruckanwendungen bei.

Eine am Sensorkopf in das Edelstahlgehäuse eingeschrumpfte Keramikscheibe garantiert eine Druckbeständigkeit für Arbeitsdrücke von 500 bar. „Aufgrund ihres einfachen Aufbaus in Verbindung mit der hohen Flächenpressung des Gehäuses auf die Keramikscheibe sind die neuen Sensoren völlig unempfindlich gegenüber dynamischen Beanspruchungen und Druckspitzen bis 1.000 bar“, erklärt Peter Heimlicher, Geschäftsführer der Contrinex AG. Die Lebenserwartung der hochdruckresistenten Näherungsschalter liegt bei mindestens 1.000.000 Druckzyklen.

Das gesamte Elektronikmodul befindet sich hinter der Keramikscheibe im drucklosen inneren Teil des Sensorgehäuses. Da die Dicke der Keramikscheibe einen Teil des Nutzschaltabstandes des Moduls schluckt, setzt Contrinex hier Condist-Oszillatoren ein. „Der resultierende Schaltabstand ist damit für den Typ P20 mit drei Millimetern immer noch höher, als der eines einfachen Moduls ohne Keramikscheibe. Dessen Schaltabstand beträgt lediglich zwei Millimeter“, erläutert Heimlicher.

Die eingeschrumpfte Keramikscheibe sorgt nicht nur für Druckbeständigkeit, sondern auch für einen komplett gasdichten Sensorkopf. Damit eignen sich die hochdruckfesten Induktivsensoren ebenfalls für den Einsatz im Hochvakuum bis 10-8 torr (1,33•10-8 bar).

Da die Geräte mit nur wenigen einfachen mechanischen Bauteilen auskommen, der Zusammenbau schnell geht und serienmäßige Elektronikmodule eingesetzt werden, sind die neuen Sensoren äußerst wirtschaftlich in der Herstellung und damit kostengünstig. Sie überzeugen zudem durch eine einfache Montage: Gegen den Anschlag anziehen – fertig!

Die Vorteile auf einen Blick:

- Praktisch unbegrenzte Zahl von Druckzyklen über den vollen Druckbereich

- Großer Schaltabstand (P20: 3mm, P12 + P18: 1,5mm, P8: 1,5mm, P5: 1mm)

- Gasdicht im Bereich der aktiven Fläche (besser als IP 68)

- Einfache Montage

- Kostengünstig