Hocheffizient und vielseitig

WEG hat die neue wassergekühlte Motoren-Reihe K1W vorgestellt. Die neu entwickelten Motoren, verfügbar bis Energieeffizienzklasse IE3, bieten eine Leistung von bis zu 700 Kilowatt bei geringem Einbauvolumen.

06. Februar 2017

Die Motoren mit zahlreichen Ausführungsoptionen eignen sich für eine große Bandbreite an Anwendungen, darunter Mischer, Extruder, Spritzgieß-, Druck-, Papier- und Drahtziehmaschinen. Entwickelt wurde die neue Motoren-Reihe von der deutschen WEG-Tochterfirma Antriebstechnik KATT Hessen (AKH).

„Mit der K1W-Baureihe haben wir komplett neue wassergekühlte Motoren entwickelt, die aufgrund zahlreicher Optionen einer Vielzahl von Anwendungen gerecht werden und zudem überaus wirtschaftlich sind. Deren Einsatz lohnt sich unter anderem dann, wenn viel Leistung auf engem Raum benötigt wird und ein möglichst geringes Geräuschniveau erzielt werden soll“, erklärt Uwe Guthardt, Geschäftsführer bei AKH.

„Die K1W-Reihe ist ideal, wenn der Einsatz eines externen Lüfters aufgrund von stark verschmutzter Atmosphäre unmöglich ist, oder die auftretende Verlustwärme nicht direkt an die Umgebung abgegeben werden darf, etwa wenn im Betriebsumfeld bereits ein stark erhöhtes Temperaturniveau vorherrscht.“

Die neue Motoren-Reihe ist standardmäßig in Schwinggrößenstufe A, Schutzart IP55 und Isolationsklasse F ausgeführt. Die Achshöhe der verfügbaren Motoren liegt zwischen 200 bis 355 Millimetern. In der Standardausführung verfügen sie über Motorgehäuse und Lagerschilde aus Stahl.

Für die elektrische Ausführung stehen unter anderem die Optimierung für den Frequenzumrichter-Betrieb sowie Sonderspannungen und -frequenzen als Optionen bereit. Mechanische Ausführungsvarianten des K1W-Motors sind unter anderem wassergekühlte Wellen, elektrisch isolierte Lager, vollautomatische Nachschmiereinrichtung, sowie Fuß- oder Flanschausführung.

Sonderlagerung für hohe Axial- und Radialkräfte, Sonderwellenmaterialien sowie spezielle Oberflächenbehandlung und verschiedene Lackqualitäten sind ebenfalls möglich. Als reine Anbaukomponenten können beispielsweise Haltebremsen, Rücklaufsperren, Schwingungsaufnehmer und verschiedene Geber zum Einsatz kommen.