Hochgenau durch interne Linearisierung

SENSORIK -Höchste Messgenauigkeit und Linearität bieten die magnetostriktiven Positionssensoren der Baureihe Temposonics des Lüdenscheider Sensorikherstellers MTS.

30. Mai 2007

Die Sensoren mit einem Wellenleiter aus einer speziellen Eisen- Nickel Legierung bieten serienmäßig eine Linearitätsabweichung von maximal 0,01 Prozent zwischen der gemessenen und der realen physikalischen Position. Für noch höhere Ansprüche besitzen die Sensoren der R-Serie jetzt optional eine interne Linearisierung. Die Linearisierung ist dabei direkt in die Elektronik im Sensorkopf integriert und korrigiert auch kleinste Linearitätsfehler. Zur Kalibrierung testet der Hersteller das Signal jedes einzelnen Sensors auf einem Laserinterferometer in Schritten von 1 Mikrometer und ermittelt so seine individuelle Linearitätskurve, die in einer Korrekturtabelle in der Sensorelektronik hinterlegt wird. Abhängig von der Messlänge können die Sensoren die Positionen damit bis zu zehnmal genauer aufnehmen. Auf Messlängen bis 500 Millimeter verbessert diese interne Linearisierung die Messgenauigkeit um den Faktor 3 und erreicht so einen maximalen Linearitätsfehler von 0,015 Millimeter. Bei Messlängen zwischen 500 und 5.000 Millimeter messen die neuen Sensoren im Vergleich zur Standardausführung fünfmal genauer und erreichen Abweichungen von höchstens 0,02 Millimeter von der tatsächlichen Position. Bei Messstrecken größer 5.000 Millimeter nimmt die Linearität sogar um Faktor 10 zu. Damit eignen sich die Sensoren ideal für Maschinen, bei denen es auf das absolute, hochexakte Anfahren einzelner Positionen ankommt.

Erschienen in Ausgabe: 04/2007