Hochleistungssteuerung XCx 1100

Schleicher Electronic setzt auf Sercos III

08. April 2009

Seit über einem Jahrzehnt setzt der Steuerungsspezialist Schleicher auf Sercos. Zuletzt hat das Berliner Unternehmen seine Hochleistungssteuerung XCx 1100 mit einer integrierter Sercos III-Schnittstelle ausgestattet.

Sercos III erlaubt es unseren Steuerungen, auch bei hochpräzisen und extrem dynamischen Anwendungen immer mehr Achsen in noch kürzerer Zeit anzusteuern“, erläutert Metin Akinoglu, Projektleiter bei Schleicher. „Wir haben immer sehr gute Erfahrungen mit dieser Kommunikationsschnittstelle gemacht. Die Technik ist auf Steuerungs- und auf Antriebsseite völlig herstellerunabhängig. So konnten wir jetzt auch die Ansteuerung dieser Antriebe in kürzester Zeit umsetzen. Das war ein Kinderspiel.“ so Akinoglu. Schleicher hat die Integration der Sercos III-Schnittstelle in die XCx 1100 zügig vorangetrieben und konnte den Sprung vom Prototypen zur serienmäßigen Ausstattung innerhalb eines Jahres vollziehen.

Mit der XCx 1100 liefert Schleicher eine schnelle Steuerung für unterschiedlichste Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen. Die Steuerung arbeitet mit Vxworks, für Anwendungen mit integrierter Nutzeroberfläche steht auch Windows-XP-Embedded bereit. Wird dagegen lediglich extrem hohe Steuerungsperformance ohne Visualisierung benötigt, kann die starke Rechnerleistung auch konzentriert nur dafür genutzt werden. Als Grundausstattung arbeitet ein Celeron M 1,5 GHz in der XCx 1100, die Steuerung lässt sich aber bis Intel 2 Core Duo upgraden. Die XCx 1100 ist lüfterlos ausgelegt und verwendet keine Massenspeicher mit rotierender Mechanik, sondern eine Solid State Disc ab 4 GByte Speicherumfang. Das gewährleistet selbst in rauer Umgebung den sicheren und zuverlässigen Betrieb. Das System kombiniert eine MC (Motion-Control-Steuerung), eine CNC und eine SPS nach IEC 61131. Die CNC-Software koordiniert bis zu 64 interpolierende Achsen, weitere 64 Achsen können durch die Motion-Control-Bausteine gesteuert werden.