Hochwertiger Schutz für einbaufertige Linearsysteme

Sicherheitsdämpfer von ACE Vertriebspartner tunen Omegamodule

19. Oktober 2012

Bosch Rexroth bietet unter dem Markennamen Rexroth Omegamodule mit Kugelschienenführung in verschiedenen Größen an und stattet sie optional mit Sicherheitsdämpfern zum Schutz der Endlagen aus. Der Zahnriemen, der das Antriebsrad in „Omegaform“ umschlingt, hat den Omegamodulen ihren Namen verliehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modulen befindet sich deren Antrieb am Tischteil. Dies ermöglicht je nach Anordnung variable Befestigungs- und Verfahrmöglichkeiten des Tischteiles sowie des Hauptkörpers. Damit eignet sich diese Lösung für längere Hübe in vertikaler und horizontaler Richtung. Das vornehmlich für die Bereiche Handhabung und Montage entwickelte System ermöglicht eine gesteigerte Dynamik mit höheren Lasten auf längeren Verfahrwegen. Aufgrund der geringen verfahrenden Eigenmasse ermöglicht diese Anordnung das Eintauchen in große Arbeitsräume. Dabei erreichen die drei Baugrößen mit Hauptkörperbreiten von 55 Millimetern, 85 Millimetern und 120 Millimetern einen optimalen Ablauf mit hoher Wiederholgenauigkeit bei gleichzeitig hoher Steifigkeit. Seit über 20 Jahren kooperieren die in Schweinfurt ansässigen Entwickler in diesen Fragen mit der Nürnberger Firma Roth. Deren Kundenbetreuer waren in den Konstruktionsbetrieb der Omegamodule integriert. Für die bei der Rexroth Bosch Group benötigten Sicherheitselemente schwebten dem Team Industriestoßdämpfer von ACE vor: „ACE stellt ein innovatives Unternehmen dar, daher wollten wir sie in dieses Projekt einfließen lassen“, so Edyta Urbanska, die im Hause Roth für die kaufmännische Betreuung des Kunden zuständig ist.

Aus der Vielzahl möglicher Dämpfungslösungen riet das Roth-Team von Beginn an zu Sicherheitsdämpfern aus dem Hause ACE. Diese eignen sich im Vergleich zu standardmäßigen Industriestoßdämpfern als die kostengünstigere Variante für den reinen Einsatz in Notfällen. Da jedoch drei verschiedene, zwischen 20 und 90 Kilogramm liegende Lastbereiche abzudecken waren und das im schlimmsten Falle bei einer Aufprallgeschwindigkeit von bis zu 5 m/s, kamen mehrere Sicherheitsdämpferlösungen in Frage. Dies ergaben die Auslegungen, die unter anderem mit Hilfe des Berechnungsprogramms von ACE nach Eingabe aller relevanten Eckdaten durchgeführt wurden. Um den Omegamodulen dabei einen gewissen Puffer zu geben, wurde in allen Fällen eine leicht höher liegende Auffahrgeschwindigkeit angenommen. Während für die niedrigen Lastbereiche die ACE Stoßdämpfer des Typs SCS33-50 mit einer maximalen Energieaufnahme von 620 Nm pro Hub ausreichen würden, ergab die Auslegung, dass die größere Variante vom Typ SCS45-75 für die 1.654,6 Nm pro Hub der hohen bewegten Masse von maximal 90 Kilogramm nötig wäre. Damit ist man für den Zweck, nur im Notfall zuverlässig Dienst zu tun, von Stoßdämpferseite her mehr als gut gerüstet. So werden seit 2011 die selbsteinstellenden, kompakten und mit einem Festanschlag versehenen Sicherheitsdämpfer in den Omegamodulen verbaut.

Motek 2012 in Stuttgart: ACE Stoßdämpfer GmbH 8. bis 11. Oktober 2012

in Halle 1, Stand 1426.