Höchste Sicherheit für den Datenverkehr

MoRoS-Version 2.1 mit IPsec und redundanten Verbindungen

12. August 2010

Die aktuelle Version 2.1 des Industrie-Routers MoRoS von Insys bietet erhöhte Sicherheit für die Datenübertragung: Die Geräte unterstützen jetzt zusätzlich das Sicherheitsprotokoll IPsec und können bis zu drei redundante Übertragungskanäle zur Aufrechterhaltung der Verbindung bei Netzausfall nutzen. Mit IPsec und OpenVPN bedient MoRoS die beiden VPN-Standards mit höchster Sicherheit. VPN steht für Virtual Private Network und gewährleistet sichere und komfortable Datenverbindungen auch über ungesicherte Netzwerke wie das Internet.

MoRoS mit IPsec gestattet die Anbindung von abgesetzten Steuerungsnetzen oder einzelnen Rechnern an das Firmennetzwerk über das Internet. Dabei erfüllt IPsec drei zentrale Sicherheitsfunktionen: Das Protokoll garantiert die Integrität der übertragenen Daten, schützt sie durch Verschlüsselung vor dem Zugriff durch Unbefugte und authentifiziert die Verbindungsteilnehmer zuverlässig. Für die erhöhte Verbindungssicherheit hat Insys die aktuellen MoRoS-Modelle jetzt mit einer zusätzlichen externen LAN-Schnittstelle für einen redundanten Verbindungsaufbau ausgestattet. So lässt sich ein per ADSL-Modem oder Intranet angebundener MoRoS so konfigurieren, dass er im Fall einer Verbindungsunterbrechung eine redundante Verbindung über Mobilfunk aufbaut. Sollte auch diese Verbindung unterbrochen werden, kann MoRoS die Kommunikation über ein externes serielles Modem fortsetzen. Um dabei im Falle eines vorübergehenden Ausfalls nicht dauerhaft über eine langsamere Verbindung zu kommunizieren, überprüft der Router regelmäßig, ob sich der unterbrochene Verbindungskanal wieder nutzen lässt. Eine Stateful Firewall zum Schutz vor unbefugten Zugriff komplettiert das Sicherheitspaket des Industrie-Routers.