Hohe Auflösung

Hall Sensoren von Baumer

10. Dezember 2008

Hall Sensoren eignen sich insbesondere um Zahnräder und Zahnstangen aus ferromagnetischem Material abzutasten. Aufgrund ihrer hohen Auflösung lassen sich damit Verzahnungen schon ab Modulgrösse 1 zuverlässig detektieren.

Die maximale Schaltfrequenz beträgt 20 kHz. Dies macht sie bis zu fünf Mal schneller als induktive Sensoren in vergleichbaren Anwendungen. Dank zweier in der Phase versetzter Signale lassen sich sogar Drehsinn oder Verfahrrichtung bestimmen. Hall Sensoren bieten sich somit als Ersatz für Inkrementaldrehgeber an. Und da sie im Gegensatz zu Drehgebern weder Kugellager noch sonstige bewegte Teile beinhalten, sind die Sensoren auch bei hohen Drehzahlen praktisch keinerlei Abnutzung unterworfen. Die Geräte sind vibrationsunempfindlich und schockresistent. Das M12 Vollmetallgehäuse aus rostfreiem Stahl 1.4305 entspricht im Frontbereich der Schutzklasse IP 68. Der Einsatztemperaturbereich beträgt -40 °C bis +120 °C.

Hall Sensoren sind ausgelegt für den Einsatz in harscher, mit Staub und Schmiermitteln verschmutzter Industrieumgebung. Beispiele dafür finden sich in der Textil-, Tabak-, und Zementverarbeitung, sowie auch in Landwirtschaftsmaschinen. Codiernuten an beiden Gehäuseenden erleichtern das Einstellen des Sensors auf die abzutastende Verzahnung.